Home / EasyLinux / 2007 / 01 / All you need

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Eingedost
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Aufteiler
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

All you need

Welche Linux-Software Sie brauchen

DTP – Profi-Textsatz

Wer in älteren Linux-Zeitschriften nach dem Stichwort Textsatz sucht, findet fast ausschließlich Hinweise auf das Profi-Tool LaTeX. Das "Laa-tech" ausgesprochene Programm ist nicht jedermanns Sache, denn es setzt auf eine Auszeichnungssprache, die sehr grob an HTML oder XML erinnert: Dokumente erstellt man nicht in einer WYSIWYG-Umgebung (wie es bei Quark XPress und Adobe InDesign der Fall ist), sondern man schreibt den Text in einem einfachen ASCII-Texteditor und fügt so genannte LaTeX-Befehle zur Formatierung ein (Abbildung 3). Die ersten Schritte mit LaTeX sind dabei die schwierigsten, denn hier gilt es, die Syntax zu erlernen.

Abbildung 3

Abbildung 3: Nicht jedermanns Sache – in LaTeX formatiert man Textteile durch spezielle Befehle.

Die Ergebnisse der Arbeit mit LaTeX sind zwar von ausgezeichneter Qualität, trotzdem konnte sich das Programm wegen der sehr hohen Einstiegshürden nur in wenigen Nischen durchsetzen, z. B. an den Hochschulen, wo viele Studenten und Wissenschaftler ihre Diplom-, Doktor- und sonstigen Arbeiten damit erstellen.

Massentauglich sind hingegen die Programme Scribus [11] und LyX [12]. Während LyX, das schon in der Schreibweise an LaTeX erinnert, auch tatsächlich auf LaTeX aufbaut, diesen Zusammenhang aber unter einer Oberfläche versteckt, die stark an normale Textverarbeitungen erinnert (Abbildung 4), ist Scribus ein komplett eigenständiges Produkt, das langfristig ein Konkurrenzprogramm zu den "Großen", also zu XPress und InDesign, werden will (Abbildung 5).

Abbildung 4

Abbildung 4: LyX basiert auch auf LaTeX, erspart den Anwendern aber das Einarbeiten in die komplexe Beschreibungssprache.

Abbildung 5

Abbildung 5: Scribus funktioniert so, wie man es von anderen DTP-Programmen kennt.

CDs und DVDs brennen

Nero ist ein beliebtes CD-/DVD-Brennprogramm aus der Windows-Welt, und darum war die Freude bei vielen Anwendern groß, als der Hersteller eine Linux-Portierung anbot [13]. Der NeroLinux genannte Brenner arbeitet zwar zuverlässig, bietet aber weniger Features als das kostenlose KDE-Brennprogramm K3b, das die EasyLinux-Redaktion als Standard-Brennprogramm empfiehlt.

Beim CD-Brennen kommt K3b (Abbildung 6) gleichermaßen gut mit Daten- und Musik-CDs zurecht; Teile der MP3-Sammlung wandelt das Programm schnell ins CD-Audio-Format zurück. Dazu muss allerdings eine K3b-Version mit MP3-Support installiert sein, die viele Distributoren aus Lizenzgründen nicht mehr ausliefern. Diese Lizenzproblematik zieht sich durch den ganzen Multimediabereich, weswegen man oft hört, Linux könne nicht mit MP3-Dateien und Video-DVDs umgehen.

Ein K3b-Workshop ist zuletzt in EasyLinux 07/2005 erschienen [14]. Die bekannteste Alternative zu K3b ist das schon in die Jahre geratene Brennprogramm X-CD-Roast [15].

Abbildung 6

Abbildung 6: In K3b sind neue CD- und DVD-Projekte mit wenigen Mausklicks erstellt.

Wer auf die Schnelle eine Daten-CD oder -DVD brennen will und mit dem Gnome-Desktop arbeitet, hat dort ähnlich wie unter Windows die Möglichkeit, seine CD direkt im Dateimanager zusammenzustellen und zu brennen. Über Orte / CD-/DVD-Ersteller wechselt Nautilus in einen virtuellen Ordner, in dem man die zu brennenden Dateien sammelt.

Auch für das eigene Mastern von Video-DVDs (die sich später im DVD-Player abspielen lassen) gibt es Linux-Programme, zum Beispiel ManDVD; um das Videomaterial vorab noch zu schneiden, eignet sich Kino [17].

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 113 Punkte (11 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2014_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

EasyLinux erscheint vierteljährlich und kostet EUR 9,80. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der EasyLinux-Homepage.

Das EasyLinux-Jahresabo mit Prämie kostet ab EUR 33,30. Details zum EasyLinux-Jahresabo finden Sie im Medialinx-Shop.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...