Neuerungen in KDE 4.4
| Teil 1: Der Gerätemanager | http://www.linux-community.de/artikel/20300 |
| Teil 2: Der Desktop | http://www.linux-community.de/artikel/20389 |
| Teil 3: KAuth | http://www.linux-community.de/artikel/20468 |
| Teil 4: Neue Programme | http://www.linux-community.de/artikel/20470 |
| Teil 5: Die Desktopsuche | http://www.linux-community.de/artikel/20469 |
Die neue KDE-Version 4.4 enthält neben sehr vielen Fehlerkorrekturen und kleinen Detailverbesserungen auch eine Handvoll neue Programme, die dieser Artikel kurz vorstellt.
Das Adressbuch
Obwohl KDE schon immer ein Adressbuch mitbrachte, handelt es sich bei der Version in KDE 4.4 um ein praktisch komplett neu geschriebenes Programm. Autor ist der KDE-PIM-Entwickler Tobias König, der bei KMail & Co. fleißig mitprogrammiert. Der komplette Rewrite wurde deshalb nötig, weil das neue KDE-Adressbuch seine Informationen nicht mehr wie bislang in VCard-Dateien speichert sondern dazu das KDE-eigene, Datenbank-ähnliche Akonadi-Framework benutzt.
Optisch fällt das neue KDE-Adressbuch durch die dreigeteilte Fensteransicht auf. Der Drei-Panel-Modus zeigt links eine Übersicht über die lokalen und entfernten Adressverzeichnisse an, in der Mitte die vorhandenen Einträge und ganz rechts Details zu den einzelnen Kontakten. Für die Übernahme von Daten aus einem bestehenden Adressbuch steht das Kommandozeilentool kaddressbookmigation bereit, das seine Arbeit im Hintergrund verrichtet.
Wie in den bisherigen Versionen kommt auch das neue KDE-Adressbuch mit Datensätzen mit V-Card, CSV- und LDIF-Format zurecht. Zudem unterstützt es den direkten Import von einem LDAP-Server oder aus einer GMX-Datei. Zu den neuen Funktionen gehört die Auswahl eines Bildausschnitts, wenn man einem Kontakt ein Foto zuordnet. Das Format des Auswahlbereiches ist allerdings fest vorgegeben – Querköpfe mag das Adressbuch nicht.


