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Das Spiel zum Wochenende: MoonPy

Startrampe

Die Installation von MoonPy ist schnell erledigt: Auf der Homepage stehen fertig geschnürte Pakete bereit, die allerdings für 64-Bit-Systeme ausgelegt sind. Wer noch mit einem 32-Bit Linux arbeitet, lädt sich das Quellcodearchiv herunter und entpackt es auf der Festplatte. Als nächstes spielt man über den Paketmanager die Software PyGame ein, öffnet ein Terminal und ruft im MoonPy-Verzeichnis den Befehl

./moon.py

auf.

Im Hauptmenü führt der erste Weg zu den Einstellungen (Settings), wo man sich einen neuen Spielernamen verpasst (Username). Vorsicht: Die Bedienelemente von MoonPy reagieren unter Umständen äußerst träge.

Abbildung 3: Die Menüs sind äußerst karg und reagieren träge. Hier entsteht eine neue Partie mit einem menschlichen und einem Computergegner.

Wieder zurück im Hauptmenü hat man nur die Möglichkeit selbst eine Partie aufzusetzen (Start Multiplayer Game) oder einer laufenden beizutreten (Join Multiplayer Game). Wer sich für ein neues Spiel entscheidet, klickt auf Start Hosting und wählt eine Kartengröße (Map Size). Per Add player fügt man einen weiteren Kontrahenten hinzu. Ob dies ein menschlicher Mitspieler oder ein dummer Computergegner (Dumb-bot) ist, entscheidet die Ausklappliste darüber. Mit einem Klick auf Start Game landet man schließlich auf dem Mond.

Bedienungshorror

Der grüne Knubbel ist die eigene Basis. In der rechten Leiste findet man alle möglichen Gebäude und Geschosse, die man entweder in die Landschaft oder auf die Gegner feuern kann. Dabei stehen am Anfang noch nicht alle Einheiten zur Verfügung. Das ausgewählte Exemplar erscheint am unteren Bildschirmrand erscheint.

Abbildung 4: Die eigene grüne Basis wartet auf Anweisungen, die rote Linie zeigt die Richtung für Bauvorhaben oder den Abschuss einer Waffe.

Jetzt dreht man die rote Linie über die Schaltflächen mit den spitzen Klammern in dir Richtung, in der später das Gebäude stehen soll. Um es zu bauen braucht man einen gefühlvollen Zeigefinger: Während man die linke Maustaste über Fire gedrückt hält, läuft am oberen Rand ein Balken nach vorne. Je weiter er sich füllt, desto weiter entfernt von der Basis erscheint das Bauwerk und desto mehr Energie kostet es. Nach dem gleichen Prinzip schießt man auch Raketen und andere Knallkörper Richtung Feind.

Nach jedem Zug färben sich die Gebäude rot, als Zeichen, dass ein Gegenspieler an der Reihe ist. Um den Kartenausschnitt zu verschieben, nutzt man die Pfeiltasten, klickt rechts mit der Maus in die Welt oder links in die Übersicht am rechten oberen Bildschirmrand. Ein bestehendes Produktionsgebäude wählt man mit einem Linksklick aus.

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Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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