In MoonPy startet jeder Spieler mit einer kleinen Basis. Davon ausgehend darf er weitere Gebäude in die Landschaft stellen. Diese produzieren wiederum selbst Bauhöfe (Hubs), Geschütze, Reparatureinheiten und andere nützliche Dinge. Auf diese Weise vergrößert man sukzessive sein Territorium und sichert es gegen feindliche Angriffe.
Fesselspiele
Gemeinerweise ist jedes Gebäude über eine Leine (englisch Tether) mit seiner Produktionsstätte verbunden. Diese Energiebänder dürfen sich weder schneiden noch Hindernisse, wie Wassergräben überwinden. Zerstört ein Kontrahent ein Gebäude, so sprengt er gleichzeitig alle davon erzeugten Ableger in die Luft. Geht die Basis und somit der Ausgangspunkt aller Baumaßnahmen in Rauch auf, ist das Spiel verloren.
MoonPy läuft strikt Runden basiert ab. Sobald ein Spieler am Zug ist, darf er eine Aktion auslösen und beispielsweise ein weiteres Gebäude bauen oder eine Rakete auf den Gegner abfeuern. Anschließend ist der nächste Spieler an der Reihe.
Unter Strom
Jede Aktion kostet Energie. Ist diese aufgebraucht, bleibt der Spieler zum Zuschauen verdammt, bis auch seine Gegner ihre Reserven verpulvert haben. Sind keine Züge mehr möglich, startet die nächste Spielrunde mit dann wieder voll aufgeladenen Energiespeichern. Diese kann man in begrenzten Umfang selbst nachfüllen, indem man einen der achtlos auf dem Mond herum stehenden Energiepools anzapft.
MoonPy legt den Fokus auf Mehrspielerpartien über ein Netzwerk oder das Internet. Eine Hintergrundgeschichte wie im Vorbild Moonbase Commander [2] gibt es ebensowenig, wie brauchbare Computergegner oder gar ein Tutorial. Der Internetmodus ist zudem eine kleine Mogelpackung: Wer die entsprechende Schaltfläche Find Online Game anklickt, landet im Chat (genauer gesagt im IRC auf http://irc.freenode.net im Channel #moonpy). Dort darf man dann nach Gleichgesinnten rufen.



