Nicht zu unrecht hat sich das Vektorgrafikprogramm Inkscape mittlerweile einen Platz in der Werkzeugkiste der Grafikprofis erarbeitet. Wir zeigen, wie Sie mit der freien Software Webseiten gestalten.
Mit Inkscape [1] entwerfen Sie sowohl druckfähige Designs als auch Icons für den Desktop sowie zahlreiche weitere Typen von Grafiken. Vermutlich wissen Sie bereits, wie Sie mit Inkscape einfach komplexe Freihandgrafiken im Vektorgrafikformat SVG gestalten. Daneben eignet sich die Software aber auch als Werkzeug zum Erstellen von Designs für Webseiten (Abbildung 1). Dank ihres XML-basierten Unterbaus und eines Plug-in-Systems, erzeugen Sie nicht nur ein sauberes, strukturiertes Design. Sie integrieren es auch in existierende Content-Management-Systeme (CMS).

Abbildung 1: Aktivieren Sie das Gitternetz von Inkscape und wählen Sie geschickte Voreinstellungen, entwerfen Sie sehr präzise Designs.
Um Ihnen zu zeigen, wie Sie Inkscape als Webdesign-Tool einsetzen, werfen wir zunächst einen kurzen Blick auf die Einstellungen. Dann lernen Sie Wege kennen, um Mock-ups zu entwerfen, die Sie exportieren und in HTML-Seiten integrieren. Sie erfahren, wie Sie Designelemente als individuelle Rastergrafikdateien exportieren, aber auch, wie Sie mit Designvorlagen für Webseiten arbeiten, Gittersysteme einsetzen und CSS-Frameworks verwenden.
Weboptimierte Voreinstellungen wählen
Der erste Schritt beim Webdesign besteht darin, Inkscapes Myriaden Einstellungen so zu justieren, dass die Software saubere und professionelle Zeichnungen erzeugt. Wählen Sie dazu aus dem Menü Datei den Eintrag Dokumenteinstellungen. Die Größe der Arbeitsfläche stellen Sie auf A4, als Standard-Einheiten bietet Inkscape u.a. Millimeter, Pixel und Punkte an – das ist insbesondere für den Print-Bereich wic...
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