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Ubuntu Business Desktop Remix veröffentlicht

Ubuntu Business Desktop Remix veröffentlicht

10.02.2012
Eine angepasste Version von Ubuntu 11.10 soll sich zukünftig speziell an Business-Kunden richten. Was die Version besonders macht, verrät Mark Shuttleworth in seinem Blog.

Wieder mal gibt es eine Neuheit im Ubuntu-Projekt, die Mark Shuttlworth in seinem Blog ankündigt. Ab sofort erweitert Ubuntu Business Desktop Remix die Familie der Distributionen. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um ein angepasstes Ubuntu, das den herkömmlichen Desktop verwendet, aber den Fokus bei der Softwareauswahl ein wenig verschiebt. Basierend auf Beobachtungen institutioneller Nutzer von Ubuntu habe man, so Shuttleworth, eine optimale Auswahl an Software für den Business-Einsatz geschaffen.

Shuttleworth betont jedoch, dass Ubuntu Business Desktop Remix keine Elemente enthalte, die nicht auch im Software-Center stecken. Der Business-Remix sei daher keine Enterprise-Variante wie sie Red Hat mit RHEL anbietet. Die LTS-Versionen von Ubuntu (8.04, 10.04, 12.04 usw.) seien weiterhin sowohl für private Nutzer als auch für den Business-Einsatz gedacht. Vielmehr soll die neue Geschmacksrichtung interessierte Nutzer aus Institutionen und Firmen besser an den Ubuntu-Desktop heranführen.

Um die neue Ubuntu-Variante zu nutzen, sei zudem eine kostenlose Registrierung auf der Webseite erforderlich. Das liege laut Shuttleworth daran, dass einige der integrierten Anwendungen wie VMware View, eine EULA mitbringen. Daher darf man das ISO auch rechtlich nicht ohne weiteres auf einem externen Server spiegeln. Zur weiteren proprietären Software im Remix gehören der Flashplayer und Canonicals Landscape.

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Kommentare
Fachanwender brauchen im Zweifel Windows-Anwendungen
GoaSkin , Samstag, 11. Februar 2012 15:26:17
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Ob Geschäftsleute oder andere Fachanwender - viele Leute haben sich an die Arbeit mit proprietären Fachanwendungen gewöhnt und/oder vielleicht große Datenbestände mit Windows-Anwendungen über die Jahre hin weg gesammelt.

Manchmal gibt es wirklich keine brauchbare Open Source Alternative, die den Anforderungen gerecht werden, manche Leute haben keine Lust, sich auf ein neues Programm einzustellen. Aber vor allem haben viele Leute keine Lust, nach etwas Geeignetem zu suchen und alles mögliche zu evaluieren.

Da mittlerweile sehr viele Windows-Anwendungen stabil genug sind, um unter WINE genutzt werden zu können, wäre es bei Fach-Distributionen aller Art sinnvoll, dem Benutzer die Möglichkeit zu bieten, eine vielzahl von Windows-Fachanwendungen direkt über das Software-Center zu installieren - mit Hilfe von Debian-Paketen, die mit Hilfe von Pre- und Post-Install Skripten die Daten des Installations-Mediums entpacken, kopieren und die Konfiguration des Programmes Linux-gerecht einstellen. Und natürlich auch so gemacht, dass man das ganze Windows-Programm hinterher durch das Entfernen des Debian-Paketes wieder los wird.


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