Nach all den Jahren
Test der Boxversion von OpenSuse 11.4 – Bericht Nr. II
Fazit
Das Gesamtfazit fällt also durchwachsen aus. Wie von SUSE traditionell gewohnt, erhält man eine runde Installation, solange man sich auf vorasphaltierten Pfaden bewegt. Allzu viel Eigeninitiative lässt die Versprechungen "bequem" und "einfach" als fragwürdig erscheinen. Zwar lässt sich auch dann ein anständiges Produktionssystem aufsetzen. Allerdings ist dieses nicht der Distribution, sondern Linux als solchem, GNU, der jeweiligen Desktopumgebung und den diversen sonstigen Paketen geschuldet. Für mich persönlich stellt SuSE in der vorliegenden Version keine Alternative dar. Und Freunde von "Komplettsystemen", für die openSUSE sicher eine Option ist, werden ihre Entscheidung wohl eher (und begründet) entlang der Scheidelininien von GNOME3, KDE4 und XFCE treffen.
Das Testsystem
Samsung P200 (mit zusätzlichem externen 17'' LCD-Display) Intel CPU (2*2,1 MHz) ATI Radeon Xpress 1250 Grafikchip Marvell LAN Atheros WLAN Synaptics Touchpad



