Als Schlussauswertung zu unserem Sommer-Spezial haben wir sämtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein paar Fragen gestellt. Hier die Antworten von Sandy Magasch, die mit viel Glück unseren Spezialpreis, einen Fit-PC2 gewann und damit echt zu kämpfen hatte. Sandy meint zu ihrer Computererfahrung und ihrer Linux-Vorgeschichte:
Wie viele unternahm auch ich meine ersten Gehversuche am PC mit einem C-64 und einem Drucker, der Töne von sich stieß, die einem heute zwar mit einer gewissen Nostalgie das Herz erheitern, aber damals ganze Wände „durchbohrten“. Meine Prioritäten waren damals: Filme schauen, Musik hören und wenn es denn sein musste, auch Hausarbeiten schreiben. Mein Freund machte mich dann durch seinen damaligen alljährlichen Gang in die Buchhandlung darauf aufmerksam, dass die Welt nicht nur aus Windows und MS Office besteht.
Meinen ersten Linux-Versuch habe somit ich nicht dem Sommer-Spezial der Linux-Community zu verdanken, sondern schon vor Jahren rein aus Neugierde unternommen. Damals allerdings schwerlich missglückt; an den universitären Anforderungen kläglich gescheitert und auch etwas gestört von den ständigen und zeitaufwendigen Updates.
Die Hardware
Währen die vier Erstplatzierten des Sommer-Spezial je ein Netbook erhielten, bekam Sandy per Los den Fit-PC2, einen Mini-Rechner mit Intel Atom-Z-530-Prozessor und einer integrierten Grafikeinheit, die es unter Linux in sich hat.
Mein neuster PC – der fit-PC2 – erfreut mittlerweile mein Herz. Anfänglich tat ich mich mit dem Winzling doch eher schwer. Keine Distribution schien einwandfrei laufen zu wollen, keine, die einem unter diesen „besonderen“ Hardware-Voraussetzungen die gewünschte Schnelligkeit liefern wollte, die einem die Arbeit mit dem fit-PC2 überhaupt ermöglicht. Die Fenster bauten sich nur langsam auf, Scrollen gebärdete sich nur in Zuckungen.
Nach einer scheinbar nie enden wollenden Installationsodyssee erlöste mich dann jedoch Mandriva-ONE 2010 von meinen Befürchtungen, die mich den fit-PC2 schon als popligen Serverersatz in Erwägung ziehen ließen. Mandriva lieferte schließlich die schmerzlich vermisste Schnelligkeit und macht aus dem Mini mit den Rekordmaßen einen Rechner, über den sich nicht nur Filme in grandioser HD-Qualität abspielen lassen, sondern mit dem man auch wirklich surfen und arbeiten kann.



