Sommer-Spezial-Bericht: Harald Merk

Sommer-Spezial-Bericht: Harald Merk

Funwatcher Harry

02.12.2009
Fünf Freiwillige haben wir im Sommer zum Umstieg auf Linux gebeten und durch ein Gratis-Netbook geködert. Die drei Monate sind nun um. Zeit, Bilanz zu ziehen.

Als Schlussauswertung zu unserem Sommer-Spezial haben wir sämtlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein paar Fragen gestellt. Eines ist schon jetzt klar: Die meisten werden Linux treu bleiben, als kompletter Windows-Ersatz kommt Linux aber nur bei einigen in Frage. Den Anfang unserer Auswertung mach Harald Merk alias Funwatcher Harry, dessen beste Erfahrung innerhalb der drei Monate darin bestand, dass alle geliebten Firefox-Plugins auch unter Linux problemlos funktionierten.

Das Testgerät

Als Preis für den Umstieg erhielten sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Netbook. Harrys Meinung dazu:

Das Classmate stellt für die grundlegenden Bedürfnisse mehr als ausreichend Leistung bereit. Da ich für den privaten Bereich nur das Netbook verwendet habe, konnte es natürlich gewisse Anforderungen nicht erfüllen, der Bildschirm war halt manchmal verdammt klein, was sich vor allem beim Betrachten von Bildern und beim Surfen bemerkbar gemacht hat. Auch die Tastatur war für ein effektives Arbeiten oder E-Mail-Schreiben des öfteren eine Qual. Aber ansonsten erfüllte die Hardware ihren Dienst zur vollsten Zufriedenheit.

Die Gretchenfrage

Eine der Voraussetzungen für die Teilnahme am Sommer-Spezial war, dass die Kandidaten ausschließlich Linux benutzten. Hier wollten wir nun nachträglich noch die Wahrheit erfahren:

Jain. Privat hab ich tatsächlich nur Linux verwendet. Aber da ich auch meine Brötchen verdienen musste und mein Boss keine Freude mit der Idee hatte, Linux auf meinem Firmen-PC zu installieren, musste ich Wohl oder Übel auf Windows arbeiten (Windows 2000). Outlook für die eingehenden Emails. Access für die Auftragsbearbeitung und Excel für die Berechnungen der Transportkosten für die Kunden, das übliche halt.

Linux wird definitiv auf dem Netbook bleiben beziehungsweise wieder installiert, da ich zwecks Leistungsvergleich gestern Windows 7 installiert hab, das zugegeben auch recht flüssig läuft. Da aber die Akkuleistung wahnsinnig abgenommen hat und die Startzeit mindestens verdreifacht wurde (gefühlte Verdreifachung ), werde ich mit Sicherheit wieder Ubuntu aufsetzen. Somit habe ich Linux als Zweitsystem. Ich hab in ca. 2 bis 3 Wochen meinen Standard-Rechner wieder zur Verfügung und da werde ich fürs Erste Ubuntu verwenden, um zu sehen wie es so läuft. Windows brauche ich aber weiterhin, wegen dem im Blog erwähnten Druckerproblem.

Harald hat sich unheimlich über den Classmate-PC von Unimall gefreut.

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