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Schluckspecht

Das Spiel zum Wochenende: Osmos

08.05.2010
Manchmal sind es die einfachen Spielideen, die stundenlang an den Bildschirm fesseln. Das beweist auch das kommerzielle Geschicklichkeitsspiel Osmos, in dem größere Kreise ihre kleineren Pendants fressen. Klingt langweilig, macht aber gnadenlos süchtig.

Bei der so genannten Osmose wandern Moleküle durch eine Zellmembran. Sie sorgt beispielsweise dafür, dass sich Kirschen automatisch mit Regenwasser voll saugen und platzen. Das Geschicklichkeitsspiel Osmos greift genau dieses physikalische Prinzip auf.

Saugkraft

Als Spieler kontrolliert man eine blau leuchtende Energiekugel. Sobald sie an kleinere Kollegen stößt, saugt sie diese aus und beginnt zu wachsen. Umgekehrt sollte man sich von größeren Kugeln fern halten, um nicht selbst als Nahrung zu enden. Damit wäre das gesamte Spielprinzip eigentlich schon erklärt. Wäre da nicht noch ein kleines, fieses Detail.

Abbildung 1: Stößt man auf einen kleineren Ball, saugt man diesen ein. Beim Zusammenstoß mit rote Energiekugeln würde man selbst absorbiert.

Um sich vorwärts zu bewegen, nutzen die Energiekugeln das Prinzip des Rückstoßes. Sie werfen also ein Teil des gefressenen Materials wieder nach hinten weg. Je schneller man die Kugel voran treibt, desto schneller verliert sie an Gewicht und schrumpft wieder ein. Gleichzeitig bildet das weggeschleuderte Material neue, kleine Energiekugeln. Wenn man Pech hat, fressen gegnerische Kugeln erst die ausgestoßenen Energiebälle und dann frisch erstarkt wiederum die eigene Kugel.

Abbildung 2: Das Tutorial übt die Steuerung: Ein Klick mit der linken Maustaste schleudert etwas Energie heraus und treibt so den Ball in die entgegengesetzte Richtung.

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