Bei der so genannten Osmose wandern Moleküle durch eine Zellmembran. Sie sorgt beispielsweise dafür, dass sich Kirschen automatisch mit Regenwasser voll saugen und platzen. Das Geschicklichkeitsspiel Osmos greift genau dieses physikalische Prinzip auf.
Saugkraft
Als Spieler kontrolliert man eine blau leuchtende Energiekugel. Sobald sie an kleinere Kollegen stößt, saugt sie diese aus und beginnt zu wachsen. Umgekehrt sollte man sich von größeren Kugeln fern halten, um nicht selbst als Nahrung zu enden. Damit wäre das gesamte Spielprinzip eigentlich schon erklärt. Wäre da nicht noch ein kleines, fieses Detail.
Um sich vorwärts zu bewegen, nutzen die Energiekugeln das Prinzip des Rückstoßes. Sie werfen also ein Teil des gefressenen Materials wieder nach hinten weg. Je schneller man die Kugel voran treibt, desto schneller verliert sie an Gewicht und schrumpft wieder ein. Gleichzeitig bildet das weggeschleuderte Material neue, kleine Energiekugeln. Wenn man Pech hat, fressen gegnerische Kugeln erst die ausgestoßenen Energiebälle und dann frisch erstarkt wiederum die eigene Kugel.



