osmos27.png

Schluckspecht

Das Spiel zum Wochenende: Osmos

08.05.2010
Manchmal sind es die einfachen Spielideen, die stundenlang an den Bildschirm fesseln. Das beweist auch das kommerzielle Geschicklichkeitsspiel Osmos, in dem größere Kreise ihre kleineren Pendants fressen. Klingt langweilig, macht aber gnadenlos süchtig.

Bei der so genannten Osmose wandern Moleküle durch eine Zellmembran. Sie sorgt beispielsweise dafür, dass sich Kirschen automatisch mit Regenwasser voll saugen und platzen. Das Geschicklichkeitsspiel Osmos greift genau dieses physikalische Prinzip auf.

Saugkraft

Als Spieler kontrolliert man eine blau leuchtende Energiekugel. Sobald sie an kleinere Kollegen stößt, saugt sie diese aus und beginnt zu wachsen. Umgekehrt sollte man sich von größeren Kugeln fern halten, um nicht selbst als Nahrung zu enden. Damit wäre das gesamte Spielprinzip eigentlich schon erklärt. Wäre da nicht noch ein kleines, fieses Detail.

Abbildung 1: Stößt man auf einen kleineren Ball, saugt man diesen ein. Beim Zusammenstoß mit rote Energiekugeln würde man selbst absorbiert.

Um sich vorwärts zu bewegen, nutzen die Energiekugeln das Prinzip des Rückstoßes. Sie werfen also ein Teil des gefressenen Materials wieder nach hinten weg. Je schneller man die Kugel voran treibt, desto schneller verliert sie an Gewicht und schrumpft wieder ein. Gleichzeitig bildet das weggeschleuderte Material neue, kleine Energiekugeln. Wenn man Pech hat, fressen gegnerische Kugeln erst die ausgestoßenen Energiebälle und dann frisch erstarkt wiederum die eigene Kugel.

Abbildung 2: Das Tutorial übt die Steuerung: Ein Klick mit der linken Maustaste schleudert etwas Energie heraus und treibt so den Ball in die entgegengesetzte Richtung.

Ähnliche Artikel

  • Alles im Blick
    Die PIM-Applikation Osmo eignet sich dank der kompakten Oberfläche bestens für Geräte mit kleinem Bildschirm.
  • Das Spiel zum Wochenende: Gish
    Ein dicker schwarzer Teerklumpen rollt sich grinsend durch eine dunkle, mit zahlreichen Gefahren gespickte Kanalisation. Dabei legt ihm der Entwickler Chronic Logic auch noch zahlreiche Physikrätsel in den Weg. Heraus kommt ein äußerst originelles Jump-and-Run-Spiel.
  • Das Spiel zum Wochenende: King Arthurs Gold
    Mike Marcinkowski hat sich inspirieren lassen. Sogar mehrfach. Das Ergebnis ist ein im Mittelalter angesiedelter zweidimensionaler Minecraft-Klon, der im Mehrspielermodus für mehr als 64 Personen die Maustasten glühen lässt.
  • Angetestet
  • Das Spiel zum Wochenende: Greedy Car Thieves
    Als Mischung aus Autorenn- und Actionspiel begründete Grand Theft Auto 1997 die legendäre GTA-Videospielreihe. Ein polnisches Entwicklerteam versucht sich an einer Neuauflage des zweiten Teils, beschränkt sich dabei jedoch vorerst nur auf Mehrspielerpartien.
Kommentare

Tipp der Woche

Ubuntu 14.10 und VirtualBox
Ubuntu 14.10 und VirtualBox
Tim Schürmann, 08.11.2014 18:45, 4 Kommentare

Wer Ubuntu 14.10 in einer virtuellen Maschine unter VirtualBox startet, der landet unter Umständen in einem Fenster mit Grafikmüll. Zu einem korrekt ...

Aktuelle Fragen

eeepc 1005HA externer sound Ausgang geht nicht
Dieter Drewanz, 18.03.2015 15:00, 0 Antworten
Hallo LC, nach dem Update () funktioniert unter KDE der externe Soundausgang an der Klinkenbuc...
AceCad DigiMemo A 402
Dr. Ulrich Andree, 15.03.2015 17:38, 2 Antworten
Moin zusammen, ich habe mir den elektronischen Notizblock "AceCad DigiMemo A 402" zugelegt und m...
Start-Job behindert Bootvorgang, Suse 13.2, KDE,
Wimpy *, 20.02.2015 10:32, 4 Antworten
Beim Bootvorgang ist ein Timeout von 1 Min 30 Sec. weil eine Partition sdb1 gesucht und nicht gef...
Konfiguration RAID 1 mit 2 SSDs: Performance?
Markus Mertens, 16.02.2015 10:02, 6 Antworten
Hallo! Ich möchte bei einer Workstation (2x Xeon E5-2687Wv3, 256GB RAM) 2 SATA-SSDs (512GB) al...
Treiber für Canon Laserbase MF5650
Sven Bremer, 10.02.2015 09:46, 1 Antworten
Hallo ich weiß mittlerweile das Canon nicht der beste Drucker für ein Linux System ist. Trotzd...