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Pogo-Tänzer

DockStar von Seagate mit Pogoplug-Support

13.01.2010 Um Daten von einem beliebigen Ort aus auf dem eigenen Rechner zu speichern, braucht man einen guten SSH- oder FTP-Zugang. Oder den DockStar von Seagate mit integrierter Docking-Station.

Von vorne sieht der DockStar von Seagate wie eine ganz gewöhnliche Docking-Station aus. Das Dock eignet sich in erster Linie für die 2,5-Zoll Festplatten der Serie FreeAgent Go. Diese passen perfekt in die Craddle. Da es sich aber beim USB-Anschluss um einen gewöhnlichen Mini-USB-Anschluss handelt, lassen sich zum Beispiel auch ein MP3-Player oder andere Festplatten damit nutzen. Einen weiteren USB-Anschluss im klassischen Breitformat bringt das Dock auf der rechten Seite mit. Auch dieser ist für den Anschluss von USB-Festplatten gedacht.

Von hinten gibt der DockStar sein wahres Gesicht Preis: Ein Gigabit-Ethernet-Anschluss sorgt für eine schnelle Netzwerkverbindung, zwei weitere USB-Anschlüsse runden das Angebot ab. Rund 100 Euro kostet das kleine Gerät bei Seagate.

Kleiner Server

Beim DockStar handelt es sich um einen NAS-Server im Kleinstformat, der allerdings die Festplatten nicht wie die klassischen NAS-Geräte im Innern verbirgt, sondern per USB-Anspricht. Zusammen mit den vier USB-2.0-Anschlüssen sorgt das somit nicht für ein besonders performantes Gerät, sondern ein sehr kompaktes.

Im Innern des DockStar arbeitet ein Kirkwood-Chipsatz von Marvell mit einem maximal 1,2 GHz schnellen, als Sheeva CPU Core bezeichneten ARM-Prozessor und 256 KByte L2-Cache [1]. Als Arbeitsspeicher stehen 1 GByte DDR2-RAM von Nanya zur Verfügung [2]. Für das Betriebssystem kommt ein 256 MByte großer Nand-Flashspeicher zum Einsatz. Für die Netzwerkschnittstelle zuständig ist ein Marvell Alaska Gigabith Ethernet Controller 88E1116R [3]. Die übrigen Bauteile des rund 7 x 7 cm großen Mainboards lassen sich nur schwer oder gar nicht identifizieren.

Abbildung 1: Die Oberseite des Mini-Mainboards mit dem Marvell-Prozessor (hellblau markiert), 1 GByte DDR2-RAM (grün markiert), drei USB-Anschlüssen und dem Ethernet-Anschluss (unten rechts). Das Kabel in der Mitte führt zum Mini-USB-Anschluss auf der Oberseite des DockStars. Über dem einzelnen USB-Anschluss hier links auf dem Bild befindet sich der Reset-Knopf.

Abbildung 2: Auf der Unterseite des Mainboards verbirgt sich der Gigabit-Ethernet-Controller (hellblau markiert) und der 256 MByte große NAND-Speicher.

Schließt man die Seagate-Dockingstation ans Stromnetz an, blinkt die LED an der Gerätevorderseite orangefarben. Das System bootet. Hat es eine IP-Adresse erhalten und den Zugang zum WWW gefunden, dann leuchtet die LED permanent hellgrün.

Abbildung 3: Die Docking-Station von Vorne. Der USB-Anschluss lässt sich auch für Nicht-Seagate-Platten nutzen.

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Kommentare
RAM
MegaBug (unangemeldet), Dienstag, 13. Juli 2010 16:15:01
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Hey. Das Teil hat leider nur 128MByte Ram. 1Gb = 1 Gigabit = 10^9bit = 125*10^6 Byte = "128" MByte.


Bewertung: 92 Punkte bei 3 Stimmen.
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Ich sehe ein JTag und
Seraphyn Chris Grube, Freitag, 15. Januar 2010 07:31:24
Ein/Ausklappen

denke, dass man doch per Telnet vielleicht in das Gerät kommt:
Somit, könnte man sich mal das ganze anschauen.
Langsam wird die HW für mich interessant. Vor allem wenn man redboot bedienen könnte, falls es darauf basiert.
Wenn man dann das Gerät mit einem kleinem Linux/Unix bedient samt NFS, rtorrent ( mit/ohne GUI) und Cups ist dies doch eine nette Alternative anstelle eines alten Laptops, welcher bei mir die Arbeit verrichtet, da er von einem Windowsuser wegen kaputter GraKa ausgemustert wurde. Ich freue mich oft über normale WindowsUser aus diesem Grund;)


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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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