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Pinetrail-Atom-Notebook im Test

HP Mini 210 und Ubuntu

Pinetrail-Atom-Notebook im Test

20.08.2010 HPs Mini 210 Netbook ist ein schickes Netbook mit sehr guter Akkulaufzeit. Im Test muss Intels neuer Pinetrail-Atom mit integrierter Grafik seine Linux-Kompatibilität beweisen.

Von HP erreicht uns zum Test ein HP Mini 210-1018eg mit der Pinetrail-Plattform. Das Gerät hat einen 10.1-Zoll Bildschirm mit der gängigen Netbook-Auflösung von 1024x600, 1 GByte RAM, 250 GByte Festplatte, WLAN und wird mit Windows 7 Starter Edition ausgeliefert. Integriertes Bluetooth fehlt leider, dies gehört bei Netbooks eigentlich zum Standard.

Design und Ausstattung

HPs Winzling ist sehr flach und leicht, die Kanten sind sehr abgerundet und das gesamte Gerät wird von einer nur im Gegenlicht erkennbaren, nur durch den Wechsel glänzend/matt erzeugten geometrischen Struktur (Abbildung 1) überzogen - auch an der Unterseite, die HP beim Design gerne mal außen vor lässt. Es ist gut verarbeitet und wirkt wertig, der Eindruck wird allerdings durch den hinten herausstehenden Akku etwas geschmälert. Der randlose Bildschirm spiegelt, Fingerabdrücke sind sofort sichtbar. Auch das Trackpad ist dem Hautfett durchaus nicht abgeneigt, so wird häufiges Polieren zur Pflicht. Positiv ist hier hingegen die Ober- und Unterseite: Dank des Musters sieht man Fingerabdrücke überhaupt nicht. Gut gefallen hat uns auch die angenehm tippbare Tastatur, die in der Optik stark denen aktueller Apple-Notebooks ähnelt. An Anschlüssen hat das für 300 Euro erhältliche Gerät neben VGA auch 100-MBit-Ethernet (umständlich hinter einem Stöpsel zum Herauspulen versteckt, siehe Abbildung 1), 3x USB 2.0, einen 5-in-1-Kartenleser und Audioklinke für Kopfhörer und Mikrofon.

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Abb. 1: Das Muster überzieht mit Ausnahme des Akkus die gesamte Außenseite des Geräts. Rechts im Bild der Stöpsel für das Ethernet.

Linux-Installation

Eine Installation von Ubuntu 10.04 Netbook Edition klappt reibungslos, wir müssen danach lediglich über den Hardware-Treiberassistenten die Broadcom-Treiber fürs WLAN installieren. Alles funktioniert: Webcam, Multimediatasten, WLAN-Schalter, Kartenleser, Mikrofon, Kopfhörer, Grafik, Schlafmodus. Nur das Touchpad erweist sich als schwer benutzbar: Es handelt sich um eines der neuen Synaptics Multitouch-Clickpads, bei denen die linke und rechte Maustaste lediglich als Bereiche auf dem Touchpad markiert sind. Der Linux-Treiber hierfür ist noch unausgereift, er kann mit den zwei Fingern noch nicht so richtig umgehen. Insbesondere wenn beim Klicken ein Finger noch auf dem Touchpad liegt führt das zu Fehlinterpretationen: Die Maus springt ständig, klicken ist manchmal fast unmöglich. Drag & Drop funktioniert nur, wenn man zuerst klickt und dann den Finger auf dem Touchpad platziert. Linderung ist jedoch in Sicht, an einem verbesserten Treiber für die neuen Clickpads wird momentan gearbeitet.

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