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Google-Tagebuch

Online-Tagebuch mit Google Blogger führen

13.10.2009
,
Das Tool Blogger von Google hilft beim Erstellen und schreiben eines eigenen Internet-Tagebuchs. Dieser Artikel zeigt, wie auch Sie zu Ihrem eingenen Blog kommen.

Eine der interessanteren Entwicklungen im Cloud-Computing sind Blogs. Sie haben sich in den letzten Jahren sehr schnell verbreitet und sind aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Obwohl viele der Meinung sind, dass Blogs eher etwas für Akademiker und Möchtegern-Schriftsteller seien, ist ein persönlicher Blog oft der beste Weg um eine Karriere einzuleiten oder fortzuführen, ein Produkt zu vermarkten oder mit einem wichtigen Publikum zu kommunizieren.

Google Blogger ist das perfekte Objekt, wenn es darum geht, Cloud-Computing zu studieren: mit einer einzigen Anwendung – dem Browser – kann man sich mit Tausenden von Leuten unterhalten und eine Handvoll nützlicher Online-Tools nutzen.

Warum Google Blogger?

Ein Blogger-Dienst muss einfach und schnell sein. Google Blogger bietet beides. Wer seine Ideen veröffentlichen möchte, kommt mit Google Blogger am schnellsten zum Ziel. Gegenüber der Konkurrenz hebt sich der Google-Blog unter anderem durch folgende Eigenschaften positiv hervor:

  • Die Benutzeroberfläche ist ziemlich intuitiv. Sie ist nicht perfekt, aber deutlich besser als bei anderen anderen Produkte. Ziemlich intuitiv" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass es kaum eine Blogger-Software gibt, die wirklich einfach zu bedienen ist, aber Google Blogger kommt den Ansprüchen von Einsteigern am nächsten.
  • Die Google-Vorlagen sind einfach und funktionieren. Obwohl optisch gut gestaltete Webseiten durchaus wichtig sind, zählt bei einem Blog der Inhalt am meisten. Bei Blogger klickt man einfach auf eine der vorhandenen Vorlagen und es funktioniert und sieht gut aus.
  • Der Blog (siehe Kasten "Der oder das?") lässt sich problemlos anpassen: Trotz der vorhandenen Vorlagen, bietet Blogger die Möglichkeit, ein komplett auf die eigenen Bedürfnisse angepasstes Layout zu entwerfen.
  • Gute Integration der Google Gadgets und von anderen Google Tools. Obwohl viele Nutzer eine einfache Oberfläche bevorzugen, kann man Blogger mit zahlreichen Addons erweitern, zum Beispiel einem Link zu Twitter-Feeds oder die Schlagzeilen anderer Blogs.
  • Das Trackback-Feature lässt sich sehr einfach verwirklichen. Viele Suchmaschinen kennen natürlich Wege, um populäre Websites schnell zu finden. Über die Trackback-Funktion können sich Blogger aber gegenseitig über wichtige Updates und Konversationen informieren.
  • Der HTML-Code lässt sich bearbeiten. Mit dieser Funktion schafft man eine Einstiegsseite, die den eigenen Wünschen entspricht, egal welches Programm der Betrachter benutzt. Wer sich darum kümmert, dass seine Seite in möglichst vielen Browsern perfekt aussieht und den HTML-Code gerne von Hand schreibt, wird an diesem Feature gefallen finden.
  • Das Moderieren ist einfach. Mit Blogger kann man einen Moderator für seinen Blog bestimmen, der dann zum Beispiel Kommentare freischalten kann, aber keinen Zugriff auf sämtliche Features hat.

Wie man sieht, ist Blogger genug einfach für Anfänger und bietet dennoch Experten, die eine spezielle Funktion suchen, sehr viele Möglichkeiten.

Die ersten Schritte

Google hat die Blogger-Software nicht selbst geschrieben, sondern 2003 die florierende Firma Blogspot aufgekauft. Die URLs der Blogs verweisen deshalb immer noch auf die Blogspot-Domain. Wie bei allen Google-Dienstleistungen braucht man auch für Blogger einen entsprechenden Account, der dann auch Zugang zu Google Mail, Kalender und den übrigen Diensten gewährt. Details dazu im Grundlagenartikel am Anfang des Hefts.

Der oder das?

In Deutschland gibt es offiziell zwei Schreibweisen für Blog: der Blog und das Blog. Während das Blog als die ursprüngliche Variante gilt, ist vor allem im süddeutschen Raum die Schreibweise der Blog vorherrschend. Das Problem zeigt sich auch an anderen Wörtern der Computersprache, zum Beispiel der Login und das Login oder die E-Mail vs. das E-Mail – alles Varianten, die sich in der Regel klar am norddeutschen und süddeutschen Sprachraum festnageln lassen. Leben Sie eher im Norden, sollten Sie deshalb das Blog als Standard benutzen, südlich des Weißwurstäquators, in der Schweiz und in Österreich ist hingegen die Form der Blog dominant.

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