Gruppe einrichten

Nach der Registrierung landen Sie auf der Startseite Ihrer Gruppe (Abbildung 4). Obwohl Sie jetzt gleich loslassen könnten, lohnt es sich, ein paar Minuten in das Setup zu investieren. Klicken Sie dazu auf Einstellungen Ihrer Gruppe anpassen ganz unten oder rechts auf Gruppeneinstellungen.

Unter Allgemein können Sie zum Beispiel den Namen, die Beschreibung und die E-Mail-Adresse noch ändern. Wer mit einer sehr populären Gruppe etwas werben möchte, kann sich von Google einen Promo-Code senden lassen, um eine Anzeige in die Startseite der Gruppe oder einen Blog einzubauen. Das ergibt indes nur bei öffentlichen Gruppen einen Sinn.

Leider sind die Google Groups auch ein attraktives Ziel für Spammer. Haben Sie eine öffentliche Gruppe eingerichtet, sollten Sie sogleich die Zugriffseinstellungen anpassen, um nicht mit Spam zugemüllt zu werden. So lohnt es sich zum Beispiel, die Checkbox Einladungen zum Beitritt können angefordert werden anzukreuzen, so kann man trotzt öffentlicher Gruppe kontrollieren, wer sich anmeldet. Bei Gruppen mit relativ wenigen Teilnehmern und Nachrichten, eignet sich die Prüfung von Nachrichten, um Spam abzuweisen. Kreuzen Sie hier (Abbildung 5) die Checkbox Alle Nachrichten werden für eine Prüfung zurückgehalten an beziehungsweise Nachrichten von neuen Mitgliedern werden geprüft, falls die Gruppe schon etwas älter ist.

Über Layout und Navigation passen Sie das Aussehen und die Handhabung der Webseiten an. Wichtig sind zudem die Einstellungen unter E-Mail-Zustellung: hier legen Sie fest, wer wann eine Benachrichtung erhält und ob Sie ein Präfix für den Betreff der Mails setzen möchten. Es erleichtert das Filtern von Nachrichten in Thunderbird oder anderen E-Mail-Programmen. Suchen Sie auf der Google Groups Startseite nach einem Thema, dann sortiert Google die Treffer nach Kategorien. In welche Kategorie Ihre Gruppe gehören soll, legen Sie auf dem Reiter Kategorien fest. Die Gruppe keine Kategorie zuzuordnen, kann auch Vorteile haben, allerdings wird sie dann nicht gefunden, wenn sich jemand auf der Suchen nach einem Thema durch die Kategorien angelt. Auf dem Reiter Erweitert legen Sie die Sprache und Details zur Archivierung fest. Hier können Sie Ihre Gruppe auch auflösen, wenn sich niemand dafür interessiert oder Ihre Gruppe bereits durch Spam überflutet wurde. Haben Sie die Gruppe auf groups.google.de angelegt, wählt das System automatisch Deutsch als Standardsprache aus.

Gruppen-Manager

So einfach es ist, eine neue Gruppe anzulegen, so viel Geschick benötigen Sie für das Management, das Sie auf der Startseite per Klick auf Verwaltungsaufgaben in der rechten Seitenspalte erreichen.

Welche Aufgaben Sie hier erwarten, hängt wesentlich von den gewählten Einstellungen ab. Haben Sie sich zum Beispiel dazu entschlossen, sämtliche Mitteilungen zu moderieren, dann können Sie hier die Meldungen freigeben oder verwerfen (Ausstehende Nachrichten prüfen). Zu den weiteren Aufgaben gehört das Zulassen von Mitgliedsanträgen (Ausstehende Mitglieder prüfen).

Erhält Ihre Gruppe großen Zuwachs, kann das Arbeitspensum für diese Aufgaben ganz schön zunehmen. Doch die Arbeit lohnt sich, um Spammern keine Chance zu lassen. Können Sie die Mails dennoch nicht alleine meistern, klicken Sie auf den Reiter Manager und ernennen einen oder mehrere Mitglieder der Gruppe zu Hilfs-Sheriffen. Sind diese mit der Ernennung einverstanden, können sie Ihre Arbeiten übernehmen.

Neben diesen Aufgaben benötigen Sie in der Regel nur noch die Mitgliedsverwaltung regelmäßig. Über Alle Mitglieder verschaffen Sie sich einen Überblick, wer und wie viele Nutzer Ihre Gruppe lesen. Per Klick auf Bearbeiten hinter einem Eintrag landen Sie bei den persönlichen Einstellungen (Abbildung 6). Hier können Sie das Abonnement ändern und die Mailzustellung von Einzelnachrichten zu einer Zusammenfassung umstellen. Noch wichtiger: unangenehmen Nutzern können Sie den Mailversand verbieten oder Mitglieder komplett von der Diskussionsgruppe verbannen.

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