Blick in die Zukunft

Neues vom virtual Ubuntu Developer Summit 2014

Neues vom virtual Ubuntu Developer Summit 2014

13.03.2014
Der Mir Display-Server soll erst ab Ubuntu 16.04 standardmäßig zum Einsatz kommen. Mit dieser Version will Canonical auch auf Systemd umsteigen. Abschließend soll der Software Store für Ubuntu-Smartphones ähnliche Funktionen wie Google Play und Co erhalten.

Das alles gaben die Entwickler und Mark Shuttleworth auf ihrem virtuellen Ubuntu Developer Summit (UDS) bekannt.

Mir liegt derzeit nur als experimentelles Paket vor, die Installation geschieht auf eigene Gefahr. Wie Mark Shuttleworth angekündigt hat, soll Mir jetzt erst in Ubuntu 16.04 LTS standardmäßig zum Einsatz kommen. Ursprünglich wollte Canonical den hauseigenen Display-Server schon wesentlich früher einsetzen. Anwender sollen Mir jedoch schon früher einspielen und ausprobieren können.

Des Weiteren hat Mark Shuttleworth angekündigt, dass Systemd das bisherige Init-System Upstart ebenfalls ab Ubuntu 16.04 LTS ablösen wird. Vorab sollen Anwender die Möglichkeit erhalten, Systemd zu installieren und auszuprobieren. Dazu passend haben die Entwickler auf dem UDS darüber diskutiert, wie sich die Init-Skripte von Upstart auf Systemd migrieren lassen. Den Umstieg auf Systemd hatte Canonical beschlossen, nachdem auch Debian sehr wahrscheinlich auf Systemd wechselt.

Für Ubuntu auf Smartphones entwickelt Canonical den Software Store. Auf dem UDS haben die Entwickler ihre Roadmap vorgestellt. Unter anderem sollen Benutzer verdächtige Anwendungen melden und ähnlich wie bei Google Play auf einer Website im Angebot stöbern können. Des Weiteren soll der Software Store die Geräte nach ihren Fähigkeiten unterscheiden. In den nächsten Wochen wollen die Entwickler bereits das Bewertungssystem fertigstellen.

Der UDS endet heute. Auf der zugehörigen Homepage lässt sich nicht nur die Agenda einsehen, sondern auch einige Videos von den vergangenen Diskussionen und Vorträge abrufen.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Tipp der Woche

Grammatikprüfung in LibreOffice nachrüsten
Grammatikprüfung in LibreOffice nachrüsten
Tim Schürmann, 24.04.2015 19:36, 0 Kommentare

LibreOffice kommt zwar mit einer deutschen Rechtschreibprüfung und einem guten Thesaurus, eine Grammatikprüfung fehlt jedoch. In ältere 32-Bit-Versionen ...

Aktuelle Fragen

Plugins bei OPERA - Linux Mint 17.1
Christoph-J. Walter, 23.07.2015 08:32, 2 Antworten
Beim Versuch Video-Sequenzen an zu schauen kommt die Meldung -Plug-ins und Shockwave abgestürzt-....
Wird Windows 10 update/upgrade mein Grub zerstören ?
daniel s, 22.07.2015 08:31, 5 Antworten
oder rührt Windows den Bootloader nicht an? das ist auch alles was Google mir nicht beantw...
Z FUER Y UND ANDERE EINGABEFEHLER AUF DER TASTATUR
heide marie voigt, 10.07.2015 13:53, 2 Antworten
BISHER konnte ich fehlerfrei schreiben ... nun ist einiges drucheinander geraten ... ich war bei...
PCLinuxOS lässt sich nicht installieren
Arth Lübkemann, 09.07.2015 18:53, 6 Antworten
Hallo Leute, ich versuche seit geraumer Zeit das aktuelle PCLinuxOS KDE per USB Stick zu insta...
Fernwartung oder wartung im haus
heide marie voigt, 29.06.2015 10:37, 2 Antworten
gerne hätte ich jemanden in Bremen nord, der mir weiter hilft - angebote bitte mit preis HMVoigt