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Münchner Oberbürgermeisterkandidatin will Rückkehr zu proprietärer Software

Münchner Oberbürgermeisterkandidatin will Rückkehr zu proprietärer Software

15.02.2014
Sabine Nallinger ist Kandidatin der Grünen für das Amt der Oberbürgermeisterin bei den anstehenden Wahlen. Auf Facebook spricht sie sich gegen Linux und für eine Rückkehr zu kommerzieller Software aus.

In gleich mehreren Facebook-Posts begründet Sabine Nallinger ihre Forderung. Am 14.02.2014 schreibt sie unter anderem:

„Die Grünen wollten die Stadt aus der Umklammerung von Microsoft befreien. Das Anliegen war richtig. Aber es hat sich gezeigt, dass die Stadt damit überfordert ist. Viele Mitarbeiter sind verzweifelt. Softwareanforderungen werden nicht erfüllt oder nur mit unendlicher Verzögerung und voller Fehler. Das führt zu Frust und zu langen Wartezeiten für die Bürger.“

Zudem würden zu wenige andere Städte auf freie Software setzen, weshalb an den Schnittstellen zu hohe Kosten entstehen würden. In ihrem Post vom 15.02.2014 schreibt sie unter anderem:

„Gerade als Politikerin muss ich darauf achten, dass das nicht auf Kosten einiger weniger geschieht. Das sind momentan die städtischen Angestellten in München. Warum? Weil zu wenige Städte freie Software nutzen und es deswegen viele Programme nur für nicht-freie Betriebssysteme gibt. Das Schnittstellenmanagement frisst viel Zeit, Geld und Nerven.“

Das LiMux-Projekt ging Mitte Dezember in den Regelbetrieb über. Dabei hatte die Stadt insgesamt 15.000 Arbeitsplätze auf Linux umgestellt. Laut Stadt seien dabei die Projektziele deutlich übertroffen worden. Die Verantwortlichen hatten damals noch verkündet: „Auf dem LiMux-Arbeitsplatz mit quelloffener Software zu arbeiten, ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung längst zur täglichen Routine geworden.“ Zudem waren es vor allem die Grünen, die den Umstieg auf Linux propagiert hatten.

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Kommentare
Münchner Oberbürgermeisterkandidatin will Rückkehr zu proprietärer Software
ein Leser (unangemeldet), Dienstag, 18. Februar 2014 13:28:22
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Als Autor eines Artikels sollte man diesen auch im Auge
behalten ;)

Die Dame hat längst zurück gerudert, nun dumm für Sie,
man sollte sich vorher informieren, wenn man eine Welt-Stadt
presentieren will.


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Re: Münchner Oberbürgermeisterkandidatin will Rückkehr zu proprietärer Software
Tim Schürmann, Donnerstag, 20. Februar 2014 16:27:19
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Haben Sie dafür Quellen?

Auf Facebook kann ich derzeit (20.02.2014) keine Aussage finden, in der Frau Nallinger ihre Ansicht geändert hat.

Zuletzt schreibt sie am 15. Februar zu diesem Thema unter anderem (Zitat): "Die Stadt braucht Software, die funktioniert. Und was nicht funktioniert, darf nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen werden. Hier muss was getan werden!"



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Dank an die Kandidatin
multiuser (unangemeldet), Sonntag, 16. Februar 2014 13:03:49
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Es sei ihr hoch angerechnet, dass sie den Grad ihrer Kompetenz für das Amt, welches sie anstrebt, so frühzeitig und so eindeutig offen legt.

(Und Einstein hat doch Recht: http://zitate.net/zitat_805.html)


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die Oberlehrer-Partei, schon lange Angekommen?!
Michael (Majestyx) Kappes, Sonntag, 16. Februar 2014 09:41:17
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Auf Turnschuhen Volkerrechtswiedrige Krige führen....
Harz4 (Menschenrechtsverletzung) mit "tragen" ....
...to be continued....

M$ is' da doch nur eine weitere Kerbe auf dem Neoliberalen "Revolver" ;)



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Kommentare
Dank an die Kandidatin
multiuser (unangemeldet), Sonntag, 16. Februar 2014 13:03:49
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Es sei ihr hoch angerechnet, dass sie den Grad ihrer Kompetenz für das Amt, welches sie anstrebt, so frühzeitig und so eindeutig offen legt.

(Und Einstein hat doch Recht: http://zitate.net/zitat_805.html)


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