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Minimal Browsing

Spartanisch surfen mit Uzbl

17.07.2009 Surfen auf der Kommandozeile: Uzbl dürfte eingefleischten Unix-Anhängern gefallen. Der Browser besteht im wesentlichen aus einem Fenster und wird ansonsten komplett über die Kommandozeile konfiguriert und bedient.

Mit dieser spartanischen Strategie soll er der Unix-Philosophie folgen, nach der ein Programm nur eine Sache erledigen soll, die aber gut. Und das trifft zu: Mit seinem Webkit-Fahrgestell öffnet Uzbl die meisten Seiten schnell und fehlerfrei. Sogar die Darstellung von Flash-Inhalten beherrscht der schlanke Browser.

Die Bedienung ist etwas hakelig: Ein uzbl -u www.linux-community.de & ruft die LC in einem Fenster auf und räumt anschließend die Kommandozeile frei, um weitere Seiten zu öffnen. Tabs bringt der Browser nicht mit, es gibt aber mit uzbl_tabbed.py eine Erweiterung mit dieser Funktionalität. Auch die Verwaltung von History und Downloads geschieht über externe Skripte und die Kommandozeile.

Ein Fenster, mehr braucht Uzbl nicht.

Man konfiguriert den Browser über eine Textdatei (auch Unix-Style) und trägt dort ein, was der Browser leisten soll. Dazu kann man eine Beispielkonfiguration ins Home-Verzeichnis kopieren. Zunächst legt man ein lokales Verzeichnis an:

mkdir ~/.config/uzbl

dann kopiert man die Beispielkonfiguration in dieses

cp /usr/share/uzbl/examples/config/uzbl/config ~/.config/uzbl/config

Will man anschließend den Browser konfigurieren, bearbeitet man einfach die Config-Datei. Zudem lassen sich hier Browser-Shortcuts festlegen, um Uzbl über die Tastatur zu bedienen. Wer den Browser installieren will, lädt den Quellcode nach der Anleitung auf der Webseite aus dem GIT herunter und übersetzt ihn dann.

Über den Uzbl-Inspektor untersucht man Elemente.

Ein Blog bietet eine Anleitung, wie man den Browser unter Ubuntu installiert. Dazu benötigt man unter Ubuntu 8.10 eine neuere Webkit-Version. Die vorhandene lässt sich über ein externes Repository aktualisieren. Wie das geht, beschreibt das genannte Blog auch.

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Kommentare
Das ganze auch für Opera
Seraphyn Chris Grube, Samstag, 18. Juli 2009 09:34:21
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http://my.opera.com/Blazeix/blog/vimperator-for-opera
Und somit hat opera auch die schönen VIMperatorfunktionen.
Gruss


Bewertung: 102 Punkte bei 9 Stimmen.
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Für vim Freunde: vimperator
Martin (unangemeldet), Freitag, 17. Juli 2009 17:14:36
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Für die vim-User gibt es auch den vimperator http://vimperator.org/trac/wiki/Vimperator als Firefox-Plugin.

Damit läßt sich auch der FF "vernünftig" und zügig bedienen... ;-)



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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


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