Home / Online-Artikel / Mein Linux: Linux Mint

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Es grünt so grün

Mein Linux: Linux Mint

16.06.2010 Schon seit geraumer Zeit erfreut sich die Linux Distribution Linux Mint immer größerer Beliebtheit. Auf Distrowatch.com liegt sie sogar knapp vor Fedora auf Platz 2. Was ist also das Geheimnis von Linux Mint? Ich werde versuchen es euch etwas näher zu bringen.

Linux Mint [1] stammt von Ubuntu und somit indirekt auch von Debian GNU/Linux ab. Die aktuelle Mint Version 9 mit dem Codenamen "Isadora" (Linux Mint benennt seine Releases nach weiblichen Vornamen)  basiert auf Ubuntu 10.04 und wird drei Jahre lang mit Sicherheitsupdates versorgt. Wie auch bei der Standard-Variante von Ubuntu kommt auch bei Mint die GNOME Desktop-Umgebung zum Einsatz.

Linux Mint gibt es nur in Form eines installierbaren Live Mediums. OEM Herstellern stellt das Projekt allerdings eine angepasste Version zur Verfügung. So ist davon auszugehen das in Zukunft einige Hardwarehersteller PCs und Notebooks mit vorinstalliertem Linux Mint anbieten werden.

Viel Software

Die Distribution enthält in der Live-CD und Live-DVD Variante bereits eine Vielzahl von proprietären Codecs und Anwendungen (zum Beispiel zum Abspielen von MP3 oder Flash). Weitere Programme wie Skype, Acrobat Reader oder Opera lassen sich über die Softwareverwaltung nachinstallieren; welche in der aktuellen Version 9 nochmals verbessert wurde und nun einen Mix aus dem Software Center von Ubuntu und dem hauseigenen Software-Manager und dem Gnome App-Install darstellt.

Abbildung 1: Das Software-Center von Linux Mint bietet mehr Funktionen als das Ubuntu-Tool.

Die Softwareverwaltung ist voll in die Community-Infrastruktur des Projektes [2] integriert, und erlaubt die Bewertung von Anwendungen. Die abgegebenen Bewertungen sind sofort auf der Web Plattform sichtbar und auch nach einiger Zeit in der Softwareverwaltung verfügbar.

Wie auch bei Ubuntu, kommt bei Linux Mint der Debian-Paketmanager dpkg zum Einsatz. Als Alternative zur Softwareverwaltung steht die Synaptic-Paketverwaltung zur Verfügung. Beide Anwendungen sind leicht über das Startmenü erreichbar. Hierbei handelt es sich um eine weitere Besonderheit der Distribution.

Eigene Tools

Das mintMenu ist ein vom Projekt entwickeltes Startmenü für das GNOME Panel. Auf den ersten Blick erinnert es an das SLAB Menü von Novell/openSUSE. Letzteres stagniert in der Entwicklung allerdings seit längerer Zeit und ist zum Beispiel Aufgrund des extern startenden Anwendungswählers (Alle Anwendungen) sehr schlecht zu bedienen.

Auch das mintMenu ist noch nicht perfekt (zum Beispiel lässt es sich nicht in der Größe ändern, so dass nur eine recht kleine Anzahl von Favoriten hinzugefügt werden kann, ohne das die Bedienbarkeit/Optik darunter leidet), es wird aber stetig weiterentwickelt und enthält auch in diesem Mint Release einige neue Funktionen.

Abbildung 2: Das Mint-eigene Gnome-Menü mit dem Panel am unteren Bildschirmrand.

Das seit Version 9 enthaltene Datensicherungswerkzeug erlaubt neben der Sicherung einzelner Ordner auch den Export der Softwareauswahl. Nach einer Neuinstallation lässt sich diese über die Anwendung wieder einspielen. Sind Programme in der Auswahl enthalten die nicht in den eingebundenen Paketquellen verfügbar sind, werden sie gekennzeichnet, bis eine entsprechende Paketquelle angegeben wurde.

Abbildung 3: Das neue Backup-Tool von Linux Mint 9.

Aufrufen lässt sich das Programm über das Kontrollzentrum. Dabei handelt es sich um ein mit Linux Mint Modulen erweitertes gnome-control-center über das sich die meisten Aspekte des Betriebssystems leicht konfigurieren lassen.

Abbildung 4: Die Schaltzentrale von Linux Mint entstand aus dem Gnome-Kontrollzentrum.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare
Sehr erfrischend
derhans (unangemeldet), Dienstag, 22. Juni 2010 11:34:57
Ein/Ausklappen

"nomen est omen": dem Namen der Distri entsprechend ist Linux mint eine wirklich sehr erfrischende Erscheinung im Linux Markt.
Sollte jeder mal ausprobiert haben!
Habe es neben openSuse installiert und es begeistert mich immer mehr. Gute Arbeit!
Wünsche den Entwicklern weiterhin ein so gutes Händchen.


Bewertung: 55 Punkte bei 2 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Sehr erfrischend
hansilinux (unangemeldet), Mittwoch, 14. Juli 2010 19:21:11
Ein/Ausklappen

Ich benutze Mint auch sehr gern,und das schon seid Version 4.Ich kann nur sagen das es auch für Linux Neulinge wie geschaffen ist,Es lässt sich leicht bedienen,die wichtigen codes sind schon vorinstalliert,da entfällt das suchen!!


Bewertung: 69 Punkte bei 1 Stimme.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
kleiner Fehler
Maximilian Gerhard, Mittwoch, 16. Juni 2010 15:12:08
Ein/Ausklappen

im Abschnitt "Viel Software" hat sich ein kleiner Fehler eingeschlichen:

"bei Linux Mint das Debian Paketformat dpkg zum Einsatz", das Debian Paketformat heißt deb
dpkg hingegen ist der Debian Paket Manager ;)

ansonsten gelungener Artikel (mal wieder einer ohne Rechtschreibfehler^^)


Bewertung: 58 Punkte bei 2 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: kleiner Fehler
Marcel Hilzinger, Mittwoch, 16. Juni 2010 15:34:18
Ein/Ausklappen

ist korrigiert...


Bewertung: 110 Punkte bei 2 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

2847 Hits
Wertung: 263 Punkte (14 Stimmen)

Schlecht Gut

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...