Mark OS X
Konflikte zwischen Canonical und Gnome vorprogrammiert
Gnome und KDE?
Dass diese Änderungen keine bloßen Ideen sind und dass es Shuttleworth ernst damit ist, hat er bereits bei der Knöpfeverschiebung in Ubuntu 10.04 bewiesen. Die sehr hitzige Diskussion beendete Mark mit dem Kommentar, dass Ubuntu keine Demokratie sei und dass das Design-Team bei dieser Entscheidung bleibe, weil es sich sicher sei, dass es die richtige Entscheidung sei. Auch zur Integration des Fenstertitels ins Panel sind erste Arbeiten bereits abgeschlossen, zudem deuten diverse Detailänderungen in Ubuntu 10.04 darauf hin, dass Canonical intensiv an diesen Plänen arbeitet.
Wie Mark in seinem Blog-Eintrag zu den neuen Menüs im Systemabschnitt schreibt, hofft er, dass Gnome und KDE sich der Neuerung anschließen. Daraus werden zwei Dinge klar: Canonical wird die Änderungen auch dann durchführen, wenn die Mainstream-Entwickler sich nicht anschließen und Canonical wird diese Änderungen nur für den Gnome-Desktop einführen, nicht für Kubuntu. Dies bringt Shuttleworth nun immer mehr Kritik ein. So äußert sich zum Beispiel der KDE-Entwickler Martin Gräßlin in seinem Blog zu den Fenster-Anzeigen und titelt ihn gleich mit "Why you should not use client-side window decorations…" [4]. Martin weißt in seinem Blog-Eintag auf Probleme hin, die zwangsläufig entstehen, wenn das Programm anstelle oder zusätzlich zum Fenstermanager für die Dekoration der Titelleiste verantwortlich sein möchte. Martin sieht zudem auch Probleme bei bestimmten Features von Fenstermanagern, zum Beispiel der Kombination von mehreren Fenstern per Tab, wie sie die KDE SC mit Version 4.4 eingeführt hat.
Der Hauptkritikpunkt Gräßlins und anderer Kommentatoren in den Blog-Einträgen von Mark Shuttleworth lautet jedoch, dass Ubuntu bei vielen Dingen an eigenen Lösungen arbeite, ohne sich auf die Mainstream-Entwicklung zu konzentrieren. Das bringt Canonical nicht nur mehr Arbeit ein, da es die Bugs selbst lösen muss, sondern sorgt langfristig auch für größere Probleme im Gnome-Projekt, hinsichtlich der kommenden Version 3.0.
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... ja manchmal wundere ich mich über Ubuntu. Ich habe bisher fast jede Version wenigstens ausprobiert, werde aber nicht wirklich warm damit. Wenn, dann am ehesten als Ubuntu-derivat (Linux Mint). Was mich einfach und nachhaltig stört, ist die Unkonfigurierbarkeit von GNOME (wenn man nicht in der "Registry" rumfummeln möchte). GNOME möchte so benutzt werden, wie sich das die Macher ausgedacht haben. Schön und gut. Das will OSX auch und ebendies hat mich auch schon bei OSX genervt, wobei Apple/Mac beim human interface design in vielen Bereichen besser sind als GNOME (meine Meinung). In OSX kann ich es noch weniger ändern und muß mit dem goldenen Käfig leben ... Mark S. will also seinen eigenen goldenen Käfig. Und er denkt alle wollen seinen goldenen Käfig. Microsoft denkt das im Übrigen auch, hat allerdings ein totales Konsens"design" entwickelt. Was mich also wundert ist eigentlich, wieso Ubuntu nicht ohnehin auf KDE setzt oder umschwenkt. KDE SC 4.x (x > 3) ist sowohl elegant minimalistisch im Design als auch fast vollständig konfigurierbar. Ich glaube auch nicht, daß es bei KDE große Grabenkämpfe gäbe, wenn ein paar neue Optionen als Patches angeboten würden, mainstream KDE SC muß sie ja nicht als Default setzen. Beispiel: die Fensterknöpfeanordnung ist bei KDE frei per Kontrollzentrum konfigurierbar, bei GNOME muß ich erst die "Registry" bemühen. Das Fenstermenü kann ich bei KDE schon jetzt Mac-mäßig oben anordnen, ein Patch von Ubuntu, dann könnte man das auch mit den Fenstertiteln machen ... und aber eben übers Kontrollzentrum wieder rückgängig klicken, wenn man es gern anders hätte. Wäre KDE also nicht eigentlich für die Selbstverwirklichungsphantasien von Shuttleworth viel besser geeignet? | ||||||||||||||||||||||||
Ubuntu mausert sich zum "besten" Linux Desktop momentan. Ich finde es wird immer übersichtlicher und bedienerfreundlicher. Dass Ubuntu sich an Mac OS X orientiert finde ich nicht schlimm. Im Gegenteil. Ich denke je einfacher Ubutnu wird, je mehr Leute werden den switch zu Linux wagen. Es wäre schön zu sehen, wenn mehr Leute Linux einsetzten würden. Ubuntu unterstützt genau dies. | ||||||||||||||||||||||||
Also Leute....Ich rege mich überhaupt nicht auf ;-) Ubuntu nutze ich nicht mehr. Ich bin zu Debian gewechselt - Debian ist zwar leider etwas veraltet, dafür aber sehr schnell und stabil. Und was Ubuntu und Linux betrifft: Ohne Ubuntu würde Linux heute noch vor sich dahindümpeln. Man kann über Ubuntu denken und sagen, was man will, aber Ubuntu hat es geschafft, Linux bekannter und populärer zu machen. Wenigstens das muss man an Ubuntu anerkennen. Aber ich fürchte, daß Ubuntu jetzt leider einen falschen Weg eingeschlagen hat und nicht mehr das Linux war, daß ich noch vor einigen Jahren kennen- und schätzengelernt habe. Da sind mir Distrubitionen, wie Debian oder Fedora doch viel lieber. | ||||||||||||||||||||||||
Ubuntu ist nicht das ganze GNU/Linux. Ubuntu ist eine Distribution unter vielen. Shuttleworth ist reich genug sein eigenes Ding zu machen. Hill-Bill-i macht auch sein Ding. Wenn ich die Dinger nicht mag, such ich mir andere oder mach selbst mein Ding. Wer M$ und GNU/Linux nicht mehr sehen kann und keine Lust zum Basteln hat, soll einen Mac kaufen. Die drehen auch ihre Dinger. Was sonst bleibt ist Bleistift und Papier. Wir werden alle alt und können uns an Neuerungen immer schwerer anpassen. ABER, wenn ich Gejammer hören will, gehe ich ins Wartezimmer eines Hausarztes. | ||||||||||||||||||||||||
Ich brauche keine Kinkerlitzchen wie, einen neuen Platz für Fensterknöpfe. Oder so einen Schwachsinn wie Fensterindikatoren. Ich brauche ein solides System, dem ich vertrauen kann und das läuft wie ein VW Käfer. Schon 9.10 läuft bei meinem 1 Jahr alten System nicht. Das neue 10.04 zickt schon von der Live CD. Und upgraden? Das werde ich bei Ubuntu niemals, weil ich meine Daten brauche und nicht tagelang nur noch Ubuntu reparieren möchte. Wie ich das die letzten Jahre sehe, entwickelt sich Ubuntu immer mehr zu einem Schrott System, wie es Windows einmal war. Win 7 läuft bei mir von Anfang an ohne auch nur einen einzigen Hustenanfall. Ich bin vor langen Jahren auf Linux umgestiegen. Erst Mandrake (heute Mandriva) dann Ubuntu. Jetzt hab ich die Schnauze gestrichen voll. ich will nicht über andere Linux Derivate urteilen, möge besseres, stabileres als Ubuntu darunter sein. Trotzdem, meine Begeisterung für Win 7 ist nicht mehr zu bremsen. Noch ein, zwei Wochen und die Pc in der Familie haben den Umstieg auf MS geschafft. Adieu Linux,Mark irgendwas! | ||||||||||||||||||||||||
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