Home / Online-Artikel / LinuxUser-Spezial / 2011 / 02 / Musiksammlung mit dem KDE-Programm Amarok verwalten

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(230 Punkte bei 9 Stimmen)
Wheezy + Kernel 3.9.2 + LXDE
(185 Punkte bei 5 Stimmen)
KDE 4.10.2, Gnome 3.6 und mehr
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Famiientreffen, das Neunzehnte
(121 Punkte bei 4 Stimmen)
Google schmeißt Jabber raus ...
(108 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Die HiFi-Anlage für KDE

Musiksammlung mit dem KDE-Programm Amarok verwalten

Kontextbrowser

Der Kontextbrowser im mittleren Amarok-Fenster stellt Informationen rund um das derzeit abgespielte Stück bereit. Er zeigt das Cover, statistische Informationen, errechnete Punktezahlen, benutzerdefinierte Labels, zusätzliche Alben und sogar die Konzerte des Künstlers.

Über die Schaltflächen Aktuelles Stück, Liedtext und Wikipedia schalten Sie zwischen den drei Grundfunktionen des Kontextbrowsers um, die Sie aber um weitere ergänzen können.

Abbildung 4: Das Miniprogramm Liedtext zeigt den Text zum aktuellen Song automatisch an.

Um weitere Miniprogramme zu nutzen, klicken Sie im Kontextbrowser unten rechts auf das Schraubenschlüssel-Symbol und anschließend auf das grüne Pluszeichen. Aus der Liste wählen Sie nun per Mausklick die die gewünschte Informationsquellen, zum Beispiel Anstehende Ereignisse aus (Abbildung 5).

Abbildung 5: Das Miniprogramm Anstehende Ereignisse zeigt die Konzerte der Künstler an.

Last.fm

Mit Hilfe des Online-Dienstes Last.fm kann Amarok ähnliche Interpreten und empfohlene Stücke anzeigen. Die Daten dafür werden zwar von Last.fm bereitgestellt, Sie brauchen aber beim Last.fm-Dienst nicht angemeldet sein.

Möchten Sie aber die eigentliche Grundfunktion von Last.fm aktiv nutzen, dann wählen Sie Einstellungen / Amarok einrichten / Internet-Dienste / Last.fm und geben hier per Klick auf das Schraubenschlüssel-Symbol Ihre Logindaten an. Alternativ zeigt Amarok ein Login-Fenster an, sobald Sie auf den Dienst zugreifen möchten.

Bei Last.fm handelt es sich um ein Netzwerk, das Musikliebhabern auf Basis ihrer persönlichen Hörgewohnheiten neue Musik, Menschen mit ähnlichem Musikgeschmack und Konzerte in der Umgebung empfiehlt oder ein persönliches Internet-Radio erstellt. Last.fm versucht von Musikverlagen und Musikern, Lizenzen für das Abspielen von Musik und Musik-Videos zu bekommen, und stellt ihnen erhöhte CD-Verkäufe durch die Empfehlungen in Aussicht. Die Basisdienste von Last.fm sind kostenlos, für eine werbefreie Web-Oberfläche, schnelleren Zugriff und zusätzliche Funktionen ist je nach Land ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich.

Ein Last.fm-fähiger Player sendet auf Wunsch jeden abgespielten Titel an den Dienst. Last.fm nennt diesen Vorgang Scrobbeln. Es teilte sich früher die Audio-Datenbank mit Audioscrobbler und fusionierte dann mit dem ähnlich gelagerten Dienst (daher die Buchstaben as im Logo). Amarok war das erste Linux-Abspielprogramm mit umfassender Last.fm-Integration.

Befindet sich Amarok im Last.fm-Modus, dann sehen Sie neben den Knöpfen für die Wiedergabe drei kleinere Buttons. Über das Herzsymbol teilen Sie Last.fm mit, dass Sie dieses Stück mögen, per rotem X wird das Stück aus dem persönlichen Repertoire verbannt und mit dem Skip-Button können Sie ein Lied überspringen. Das gute an Last.fm ist zugleich auch die größte Schwachstelle: Sie können zwar sehr lang Musik hören, die ähnlich tönt, wie Ihre Lieblingsband, die Lieblingsband an sich, spielt der Dienst dann aber nicht ab.

Neben Last.fm finden Sie auf dem Reiter Internet noch weitere Online-Dienste, darunter auch die Hitparade der freien Musikstücke. Welche Schaltflächen Amarok hier anzeigt, legen Sie unter Einstellungen / Amarok einrichten / Internet-Dienste fest (Abbildung 6).

Abbildung 6: Über die Einstellungen richten Sie die verschiedenen Internetdienste ein.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare
Super Artikel - Ergänzung erwünscht
Ulf B., Donnerstag, 10. März 2011 23:21:22
Ein/Ausklappen

Super Artikel.

Mir fehlen nur noch ein paar Sachen, die ich bisher noch nicht ganz rund aufgesetzt bekommen habe.

Zum einen habe ich einen Server (auch openSUSE) auf dem die Musikdateien liegen. Da mehrere Benutzer darauf zu greifen, wäre es schön wenn dort auch die Datenbank (idealerweise PostgreeSQL oder notfalls auch MySQL) liegen würde. Das habe ich aber nur teilweise hin bekommen, da irgendwie immer die Rechte gefehlt haben, um über das Intranet auf die Datenbank zu zugreifen.

Als zweites habe ich noch nicht Geschafft, die vorhandenen OGG und FLAC Dateien incl. aller Informationen aus Amarok incl. Cover als MP3 auf einen USB-Stick zu ziehen.

Gruß
Ulf

PS: Interessant wäre auch die vorhanden gepflegten Daten von Amarok auf einen DLNA Server zu exportieren bzw. zu importieren


Bewertung: 182 Punkte bei 9 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Super Artikel - Ergänzung erwünscht
Marcel Hilzinger, Montag, 14. März 2011 18:23:33
Ein/Ausklappen

Für ein zentrales Setup empfiehlt sich zum Beispiel ampache http://ampache.org/ Dafür gibt es ein Extra-Modul in Amarok, um auf die Ampache-Sammlung zuzugreifen. UPnP soll Amarok laut diversen Angaben auch beherrschen, allerdings hängt es vom Server-Setup ab, ob Amarok das Musik-Share anzeigt.

Amarok kann meines Wissens keine Cover in die MP3-Dateien speichern.


Bewertung: 161 Punkte bei 4 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Hits
Wertung: 187 Punkte (11 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Martin Steigerwald

Martin Steigerwald

Martin Steigerwald arbeitet als Trainer, Consultant und Systemadministrator bei der team(ix) GmbH in Nürnberg. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Linux-Schulungen, die Konzeption, Installation und Wartung solider IT-Infrastruktur auf Basis von Debian Linux sowie Second Level Support für Linux als Business-Desktop bei Kunden von teamix(ix).


Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2011_02

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen

LinuxUser-Spezial erscheint zwei bis vier mal jährlich und kostet 8,90 EUR pro Ausgabe. Weitere Informationen zum LinuxUser-Spezial finden Sie im Shop der Linux New Media AG.

Tipp der Woche

Emacs als Psychologe
Emacs als Psychologe
Tim Schürmann, 21.05.2013 11:49, 0 Kommentare

Wer beim Schreiben in Emacs nicht mehr weiter weiß oder schier an einer Programmieraufgabe verzweifelt, der kann den eingebauten Psychologen um Rat fragen.

1966 entwickelte der Infor...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...