Es gibt zwei verschiedene Arten von Kommandozeilen. Die eigentliche Konsole erreichen Sie über die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[F1]. Hier melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und dem Passwort an, danach geben Sie den gewünschen Befehl ein. Weitere Konsolen öffnen Sie über [Strg]+[Alt]+[F2] bis [Strg]+[Alt]+[F6]. Zurück zur grafischen Oberfläche auf der siebten Konsole gelangen Sie über die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[F7].
Da dieses Hin-und-Her-Schalten relativ umständlich ist, gibt es so genannte Terminalfenster. Das sind konsolenähnliche Programme, die in einem Fenster starten. Die bekanntesten unter ihnen sind die KDE-Konsole, das Gnome-Terminal und das Xterm. Im Unterschied zur eigentlichen Konsole müssen Sie sich an einem Terminalfenster nicht neu anmelden, sondern sind bereits eingeloggt. Innerhalb der Konsole oder des Terminalfensters arbeitet ein Programm, das Ihre Eingaben in Systembefehle umwandelt. Dieses Programm nennt man Shell (englisch für Muschel), weil es sich wie eine Muschel um den Systemkern legt. Aktuelle Linux-Distributionen benutzen die Bash als Standard-Shell.
Die LinuxCommunity-Befehlsreferenz stellt Ihnen auf rund 12 Seiten die wichtigsten Befehle von A wie apropos bis Z wie zypper vor. Befehle, für die Sie in den meisten Fällen Administratorrechte benötigen, sind in der Referenz mit (R) gekennzeichnet.
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