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USB-Installation

Kurztipp: OpenSuse persistent auf USB-Stick mit zusätzlicher Partition installieren

Seit Version 11.2 bereitet die Installation von OpenSuse auf einem USB-Stick kaum mehr Probleme. Wer den Stick hingegen nicht nur als Installationsmedium nutzen möchte, muss zu einem kleinen Trick greifen.

Seit Version 11.2 lassen sich die Live-CD-Abbilder von OpenSuse problemlos auf einen USB-Stick übertragen und so zur Installation auf einem Rechner ohne CD-/DVD-Laufwerk nutzen. Dazu muss der USB-Stick mindestens 1 GByte groß sein.

Wer nun das ISO-Abbild auf einen 2-GByte-Stick oder noch größeres USB-Medium überträgt, fragt sich zurecht, warum er den überflüssigen Platz nicht nutzen soll. Über ein einfaches Skript und etwas Magie im konsolenbasierten Fdisk lässt sich dieses Problem lösen. Dazu lädt man das Skript createsecondpartition.sh herunter und ruft danach den Befehl

sudo sh createsecondpartition.sh /dev/sdX

auf. Die Gerätebezeichnung /dev/sdX muss man dazu durch die Gerätedatei des USB-Sticks ersetzen, in der Regel /dev/sdb oder /dev/sdc, je nachdem, wie viele Festplatten sich im Rechner befinden. Gewissheit bringt die Ausgabe von sudo fdisk -l.

Im Fenster erscheinen nun ein paar von Fdisk gewohnte Meldungen. Das Skript legt den Beginn der Partition automatisch ans Ende der Live-CD und schreibt die neue Partitionstabelle auf die Festplatte. Nach einem Neustart von USB-Stick speichert die Live-OpenSuse sämtliche Änderungen auf der zusätzlichen Partition.

Quelle: OpenSuse-Wiki

Kommentare
Wie funktioniert das denn?
TeaAge (unangemeldet), Donnerstag, 26. November 2009 17:24:01
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Eine neue Partition erstellen und die Partitionstabelle speichern ist ja eine Sache. Aber woher weiß denn das Live System, dass es eine weitere Partition gibt und es dort die Sachen abzuspeichern hat? Das will mir irgendwie nicht in den Kopf.

Ist die ISO von openSuSE schon dementsprechend ausgerichtet, dass eine weitere Partition auf dem gleichen Medium mit eingebunden wird oder wie darf man das verstehen?

Ansonsten sollte das doch auch mit jeder anderen Distribution funktionieren, die man auf nen Stick werfen kann oder?

Gruß


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Re: Wie funktioniert das denn?
Ferdinand Thommes, Donnerstag, 26. November 2009 19:00:46
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ich vermute das script erstellt das persistend device (ohne das script zu kennen.
verschiedene distros haben eigene tools dafür, z.b. inetbootin (ubuntu) funktioniert für viele aber nicht für alle.

greetz
ferdi


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Re: Wie funktioniert das denn?
Marcel Hilzinger, Donnerstag, 26. November 2009 20:07:48
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Ja, die Suse ist schon (seit längerem) so vorbereitet, dass das mit der zweiten Partition funktioniert. Das Skript macht ja nicht viel mehr als einfach Fdisk mit den passenden Tastendrücken zu füttern.


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Typo
Ferdinand Thommes, Donnerstag, 26. November 2009 16:51:52
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In der Überschrift muss es persistent heissen (+t)
und danke für die Ubuntu -Cola, kam heute an. Ich werde sie auf der fosdem versteigern :)

greetz
ferdi


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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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