Kurztest TEENpup: Puppy-Derivat mit KDE-Programmen für Netbooks

Installation

Wem Teenpup gefällt, der bringt die Distro über den Menüpunkt Setup | TEENpup Universal Installer auf die Platte. Falls ein Passwort benötigt werden sollte: wie bei Puppy lautet auch hier der Standardnutzer puppy und das Standardpasswort linux. Das Installationsprogramm unterstützt sehr viele Medien, für eine klassische Installation auf Festplatte wählen Sie den Eintrag Internal (IDE or SATA) harddrive.

Das Installationsprogramm erwartet eine fertige Partition für Teenpup. Sofern diese nicht vorhanden ist, muss man die Festplatte zunächst mit einem externen Programm (zum Beispiel gparted, das ebenfalls Teil von Teenpup ist) einrichten. Zudem bietet der Installer die Möglichkeit, anstatt von der Live-CD lokale Dateien für die Installation auszuwählen. Auf die Frage "Where are the Teenpup Files?" antwortet man somit mit einem Klick auf CD. Nach der Auswahl der Partition gibt es noch einen Stolperstein: FRUGAL oder FULL. Wer die Distribution klassisch installieren möchte, wählt FULL. Wer Teenpup neben Windows oder ein anderes Linux-System installieren möchte, ohne die Festplatte neu zu formatieren, entscheidet sich für FRUGAL. Teenpup legt dann die Dateien der Live-CD auf der Festplatte ab und startet quasi als Live-Festplatte. Änderungen speichert die Distribution in einer separaten Datei.

Das Installationsprogramm bietet sehr viele Optionen an, eignet sich aber nicht für Einsteiger.

Falls das Installationsprogramm auf der ausgewählten Partition bereits ein Teenpup-System findet, bietet es die Möglichkeit zum Upgrade an. Während der Installation bleibt ein kleines Fenster sichtbar, eine separate Info, dass der Vorgang beendet wurde, fehlt hingegen.Eventuell handelt es sich dabei auch um einen Bug, da das so installierte System in den Tests nicht bootete.

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