Keine Kompromisse
Kurztest: Motorola Atrix mit Android und Webtop-Linux
Schwachstellen
Neben so viel Lob für das neue Motorola-Flaggschiff gibt es auch ein paar Kritikpunkte. Wie erwähnt unterstützt das Smartphone bei der Video-Wiedergabe maximal 720p. Wer auf einem Full-HD-Display also genau hinschaut, wird einige Unschärfen bemerken. Ohne Dockingstation lässt sich zudem nur eine Bluetooth-Tastatur oder eine Bluetooth-Maus mit dem Atrix koppeln. Möchten Sie zwei Bluetooth-Geräte nutzen oder eine USB-Tastatur, dann benötigen Sie das Dock, das rund 60 Euro kosten soll. Ebenfalls nicht ganz perfekt empfanden wir das Downscaling des Bildbetrachters. Sehen Sie größere Bilder auf Bildschirmfüllend an, dann sind diese nicht ganz scharf, erst bei der 100-Prozent-Ansicht kommt die volle Qualität zur Geltung. Aber auch dieses Detail fällt nur auf, wenn man bei einem Full-HD-Display genau hinschaut.
Fazit
Das Motorola Atrix machte im ersten Kurztest einen sehr guten Eindruck. Auch wenn das Webtop-System keinen vollen Linux-Desktop mit sämtlichen Vorteilen (Kommandozeile, Installation weiterer Programme, etc) bringt, lässt sich mit dem Atrix dennoch sehr gut arbeiten. Das Mediacenter ist sehr schön gemacht und generell reagieren alle drei Systeme (Android, Webtop und Webtop-Mediacenter) sehr flott. Stimmen die Angaben von acht bis zehn Stunden Laufzeit auch im Notebook-Dock dann erhalten Sie mit dem Atrix inklusive Notebook-Dock auch eine All-in-One-Lösung für den ganzen Tag.



