Android zeigt seinen Stachel
Kurztest: Android "Honeycomb"
Erster Eindruck
Aufgrund der höheren Bildschirmauflösung arbeitet der Emulator relativ langsam. Wer sich lediglich einen kurzen Eindruck der Oberfläche verschaffen möchte, den mag das nicht stören. Um jedoch ernsthaft für Honecomb zu entwickeln benötigt man entweder einen ganz schnellen Rechner (Quadcore empfohlen) oder setzt die Displaygröße herunter, was aber eigentlich nicht Zweck der Übung ist, da man ja genau die höheren Auflösungen testen sollte.
Die Symbole für die Apps sind noch mit Android 2.3 identisch. Einige davon passen absolut nicht zum Holographic-Stil von Honeycomb (siehe weitere Screenshots). Auch der kleine grüne Android-Roboter passt mit seinen Tipps für ein Standard-Android nicht ganz ins Bild. Hier wird sich bis zum Release bestimmt noch einiges ändern. Auch sind (noch) nicht sämtliche Anwendungen auf die höheren Auflösungen optimiert, so zeigt sich zum Beispiel der Taschenrechner auf 1280x800 mit Riesentasten.
Die deutsche Lokalisierung bringt das aktuelle SDK bereits mit, an einigen Stellen finden sich jedoch noch unübersetzte Einträge. Sehr gut gefiel in den ersten Tests mit dem SDK die Suchfunktion. Sie zeigt bereits bei der Texteingabe Treffer unter den Apps, Widgets, Kontakten und weiteren Informationsquellen an und arbeitet selbst im Emulator sehr flott.
Fazit
Honeycomb macht in der aktuellen Preview einen guten Eindruck, auch wenn im lahmen Emulator kein richtiges Android-Feeling aufkommt. Zum Glück sind die ersten Geräte ja schon für den Februar geplant.
Galerie mit zahlreichen Screenshots
Infos
[1] SDK-Neuerungen: http://developer.android.com/sdk/preview/index.html
[2] Highlights von Android 3.0: http://developer.android.com/sdk/android-3.0-highlights.html



