Erster Eindruck

Aufgrund der höheren Bildschirmauflösung arbeitet der Emulator relativ langsam. Wer sich lediglich einen kurzen Eindruck der Oberfläche verschaffen möchte, den mag das nicht stören. Um jedoch ernsthaft für Honecomb zu entwickeln benötigt man entweder einen ganz schnellen Rechner (Quadcore empfohlen) oder setzt die Displaygröße herunter, was aber eigentlich nicht Zweck der Übung ist, da man ja genau die höheren Auflösungen testen sollte.

Die Symbole für die Apps sind noch mit Android 2.3 identisch. Einige davon passen absolut nicht zum Holographic-Stil von Honeycomb (siehe weitere Screenshots). Auch der kleine grüne Android-Roboter passt mit seinen Tipps für ein Standard-Android nicht ganz ins Bild. Hier wird sich bis zum Release bestimmt noch einiges ändern. Auch sind (noch) nicht sämtliche Anwendungen auf die höheren Auflösungen optimiert, so zeigt sich zum Beispiel der Taschenrechner auf 1280x800 mit Riesentasten.

Die deutsche Lokalisierung bringt das aktuelle SDK bereits mit, an einigen Stellen finden sich jedoch noch unübersetzte Einträge. Sehr gut gefiel in den ersten Tests mit dem SDK die Suchfunktion. Sie zeigt bereits bei der Texteingabe Treffer unter den Apps, Widgets, Kontakten und weiteren Informationsquellen an und arbeitet selbst im Emulator sehr flott.

Abbildung 3: Unter den unterstützten Sprachen befindet sich auch Deutsch.

Fazit

Honeycomb macht in der aktuellen Preview einen guten Eindruck, auch wenn im lahmen Emulator kein richtiges Android-Feeling aufkommt. Zum Glück sind die ersten Geräte ja schon für den Februar geplant.

Galerie mit zahlreichen Screenshots

Ähnliche Artikel

Kommentare
Hardwarebeschleunigung?
Daniel Kottmair, Montag, 31. Januar 2011 11:36:29
Ein/Ausklappen

Einer der größten Kritikpunkte an Android ist ja, dass die GPU zur flüssigen Darstellung der GUI (Scrollen, Zoomen etc) bei den meisten Geräten nicht genutzt wird, was oft zu hakeliger Bedienung und ruckelndem Scrollen führt.

Soweit mir bekannt haben nur einzelne Hersteller (z.B. Samsung im Galaxy S/Tab) ihr Android so angepasst, dass das funktioniert, weswegen diese Geräte allgemein als äußerst reaktionsfreudig bekannt und beliebt sind.

Es wäre also äußerst sinnvoll, wenn's dazu von Google standardmäßig (z.B. eben in Honeycomb?) ne Anpassung für die Handvoll Grafikchips gäbe, die in Android-Geräten verbaut werden (gibt's noch was außer PowerVR MBX/SGX, Qualcomm Adreno und Nvidia Tegra, jeweils in geringfügigen Variationen?). Wenn kein unterstützter Grafikchip gefunden wird, kann man ja immer noch wie bisher alles über die GPU stemmen - Quasi wie ein VESA-Modus für Android-Geräte! ;-)


Bewertung: 159 Punkte bei 16 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Tipp der Woche

Grammatikprüfung in LibreOffice nachrüsten
Grammatikprüfung in LibreOffice nachrüsten
Tim Schürmann, 24.04.2015 19:36, 0 Kommentare

LibreOffice kommt zwar mit einer deutschen Rechtschreibprüfung und einem guten Thesaurus, eine Grammatikprüfung fehlt jedoch. In ältere 32-Bit-Versionen ...

Aktuelle Fragen

Empfehlung gesucht Welche Dist als Wirt für VM ?
Roland Fischer, 31.07.2015 20:53, 0 Antworten
Wer kann mir Empfehlungen geben welche Distribution gut geeignet ist als Wirt für eine VM für Win...
Plugins bei OPERA - Linux Mint 17.1
Christoph-J. Walter, 23.07.2015 08:32, 2 Antworten
Beim Versuch Video-Sequenzen an zu schauen kommt die Meldung -Plug-ins und Shockwave abgestürzt-....
Wird Windows 10 update/upgrade mein Grub zerstören ?
daniel s, 22.07.2015 08:31, 5 Antworten
oder rührt Windows den Bootloader nicht an? das ist auch alles was Google mir nicht beantw...
Z FUER Y UND ANDERE EINGABEFEHLER AUF DER TASTATUR
heide marie voigt, 10.07.2015 13:53, 2 Antworten
BISHER konnte ich fehlerfrei schreiben ... nun ist einiges drucheinander geraten ... ich war bei...
PCLinuxOS lässt sich nicht installieren
Arth Lübkemann, 09.07.2015 18:53, 6 Antworten
Hallo Leute, ich versuche seit geraumer Zeit das aktuelle PCLinuxOS KDE per USB Stick zu insta...