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Das Spiel zum Wochenende: Kernel Panic

Krieg der Kerne

04.12.2010 Im Innern eines Computers herrscht Krieg. Bits und Bytes kämpfen dort gegen Viren und Trojaner. Zumindest wenn es nach einem pfiffigen Strategiespiel in Tron-Optik geht.

Normalerweise kämpfen in Echtzeitstrategiespielen Orks gegen Menschen oder es feuern stählerne Panzer auf die Geschütztürme des Gegners. Die Macher von Kernel Panic gehen einen anderen Weg und verlagern das Schlachtfeld in den Computer. Hier kämpft das System gegen Hacker und anstelle von Panzern greifen mobile Bytes langsam kriechende Würmer an.

Abbildung 1

Abbildung 1: Die beiden blauen Bits nehmen den roten, gegnerischen Socket unter Beschuss, während sie die roten Bits angreifen.

Namenstag

Das klingt im ersten Augenblick äußerst gewöhnungsbedürftig. Tatsächlich steckt hinter Kernel Panic weiterhin ein ganz normales Strategiespiel mit lediglich umbenannten Einheiten. Die aus Konkurrenzprodukten bekannten Soldaten heißen hier Bits und haben die Form einer kleinen, hellblauen Kugel. Sie ist auf dem Schlachtfeld zwar schnell und wendig, dafür aber auch kaum gepanzert. Hinter dem rechteckigen Pointer verbirgt sich wiederum nichts anderes als ein Panzer, während die Scheibe namens Assembler sinnigerweise Produktionsgebäude errichtet und mit einem Radar die Umgebung nach Feinden absucht.

Abbildung 2

Abbildung 2: Pointer nehmen mit ihren Raketengeschossen auch weiter entfernte Ziele ins Visier. Daher platziert man sie am Besten auf Erhöhungen oder Hügeln.

Insgesamt kämpfen in Kernel Panic drei verschiedene Fraktionen um die Vorherrschaft: Das System, die Hacker und das Netzwerk. Jede von ihnen verfügt über andere Einheiten mit teilweise unterschiedlichen Eigenschaften. So schleicht sich etwa der Wurm der Hacker unsichtbar an sein Ziel, während das Terminal auf Seiten des Systems eine Art Atombombe zünden darf. Mit dem Bug besitzen die Hacker wiederum ein Gegenstück zum Bit des Systems. Einen sehr guten Überblick über alle Einheiten, ihre Namen und Fähigkeiten gibt die Projekt-Homepage in ihrem unteren Teil [1].

Abbildung 3

Abbildung 3: Gegen die drei Pointer haben die fünf kleinen Bits keine Chance.

Heiße Luftlöcher

Zu Spielbeginn besitzt man lediglich ein einsames Basisgebäude, auf Seiten des Systems Kernel genannt. Wird er zerstört, hat man das Spiel verloren. Umgekehrt gewinnt, wer die Basen aller Gegner in ihre Bestandteile zerlegt.

In der eigenen Basis produziert man zunächst einen Assembler, der dann wiederum weitere Gebäude errichtet. Diese Produktionsstätten darf man in Kernel Panic allerdings nicht einfach irgendwo in die Landschaft setzen, sondern muss sie auf geothermale Lüftungslöcher stopfen. Diese sind auf den Karten meist rar und somit heiß umkämpft. Im Gegenzug verzichtet Kernel Panic auf ein Ressourcenmanagement. Ein einmal errichtetes Gebäude spuckt unablässig immer weitere Einheiten aus. Dies führt wiederum zu einem schnellen, actionreichen Spiel, bei dem fast ausschließlich die Kämpfe im Vordergrund stehen.

Abbildung 4

Abbildung 4: Die langen blauen Linien zeigen an, wohin die Einheiten laufen.

Kernel Panic ist sichtlich auf Mehrspielerpartien ausgelegt. Die dazu mitgelieferten Karten lassen sich aber auch alleine gegen unterschiedlich intelligente Computer spielen. Darüber hinaus können Einzelspieler zwischen zehn abwechslungsreichen, wenn auch nicht zusammenhängenden Missionen wählen. Darin muss man etwa mit nur einem einzigen Bit eine ziemlich große Karte von unzähligen Gegnern befreien, ein anderes Mal den Gegner in einer Massenschlacht überrennen.

Abbildung 5

Abbildung 5: Für Abwechslung sorgen die besonders pfiffigen Stein, Schere, Papier-Aufträge (Rock, Paper and Scissors). In ihnen befehligt man nicht die Bits und Bytes, sondern Steine, Scheren und Papier. Wie im bekannten Kinderspiel vernichten beispielsweise Steine die Scheren fast mühelos, umgekehrt ist das Papier gegen die Schere chancenlos.

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Kommentare
kotze
jano (unangemeldet), Sonntag, 05. Dezember 2010 11:49:13
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maaan ich such hier schon ewig... immer wenn ich nen spiel starte kommt auf der konsole:
Loading startscript from: "/home/jano/.spring/script.txt"
Incorrect/Missing content: Setup-script does not exist in given location: "/home/jano/.spring/script.txt"
Warning: Incorrect/Missing content:
Setup-script does not exist in given location: "/home/jano/.spring/script.txt"


konnts bisher nicht lösen, jemand ne idee?


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Re: kotze
unknown (unangemeldet), Sonntag, 05. Dezember 2010 16:45:21
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Welche Distribution setzt du ein? Wie, also auf welchem Weg, hast du Spring und KP installiert und in welchen Versionen?

Vorab: Lösch mal das komplette Verzeichnis "~/.spring" und starte dann Spring neu.


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Re: kotze
jano (unangemeldet), Sonntag, 05. Dezember 2010 17:26:24
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archlinux
installiert über repo's:
community/spring 0.82.6.1-2
community/spring-kp 4.1-1


löschen von .spring ohne änderung :-(


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Re: kotze
unknown (unangemeldet), Sonntag, 05. Dezember 2010 19:06:47
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Mit archlinux kenne ich mich leider überhaupt nicht aus. Fertige Pakete gibt es dafür auf der Spring-Seite auch nicht.

Dinge, die mir noch einfallen:
- Schau mal, ob irgendwo auf deiner Platte diese script.txt liegt und kopiere sie per Hand an die gewünschte Position.

- Liegt in den Repos auch die SpringLobby? Dann installiere und starte die mal.

- Probier mal die Quellen von Spring zu übersetzen. Vielleicht sind ja die Pakete nicht in Ordnung.


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Re: kotze
jano (unangemeldet), Montag, 06. Dezember 2010 14:10:03
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naja habs nun auch mit kubuntu 10.10 mit spring aus den repos getestet, selber effekt.

script.txt konnte im gesamten dateisystem nicht gefunden werden und ich bin prinzipiell kein freund von selbst übersetzen, also lass ichs jetzt. schade eigtl


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Re: kotze
unknwon (unangemeldet), Montag, 06. Dezember 2010 15:44:03
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Merkwürdig. Es gab wohl/gibt immer mal wieder Probleme mit problematischen/veraltenten Grafikkartentreibern.

Stell doch mal dein Problem im Spring-Forum.


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Re: kotze
jano (unangemeldet), Mittwoch, 08. Dezember 2010 13:27:58
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seit wann sind nvidia und intel treiber problematisch?
und der nvidiatreiber ist auch brand neu


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