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KDE SC 4.5 verschoben – Das sind die wichtigsten Neuerungen
Diverses
Wer die Desktop-Effekte von KDE nutzt, wird mit Version 4.5 ein paar neue Effekte bemerken. So erscheinen nun Menüeinblendungen mit einem Verwisch-Effekt und anstelle des Fensterwechsels über [Alt]+[Tab] im Stil von Apples Cover Flow haben die KDE-Entwickler kurzfristig eine leicht abgeänderte Lösung auf die Beine gestellt. Letzterer Schritt war notwendig, da Apple ein Software-Patent auf den Cover-Flow besitzt.
Ebenfalls neu auf dem KDE-Desktop ist der Verwaltungsmodus Tiling des KDE-Fenstermanagers KWin. Er ordnet die Programmfenster stets so an, dass es keine Überlappungen gibt und verkleinert dabei die Fenster bei Bedarf automatisch.
Deutlich verbessert haben die KDE-Entwickler auch die Handhabung der Netbook-Version. Fügt man eine neue Aktivität vom Typ Tageszeitung hinzu, dann erscheinen die einzelnen Widgets sauber untereinander mit einem Setup-Symbol zur linken Seite. Das separate Plasma-Symbol für das Setup der Netbook-Oberfläche verschwindet zudem nicht mehr hinter dem KDE-Panel wie noch bei Version 4.4.4, sondern erscheint in der oberen linken Ecke, beziehungsweise unten links, falls der Nutzer das KDE-Panel am oberen Bildschirmrand nutzt. Wer auf der Netbook-Oberfläche scrollen möchte, muss dies zudem wie bei einem Touchscreen tun, also anfassen und schieben, nicht am Mausrad drehen.
Analog zum OSD-Menü für die Lautstärke-Regelung erscheint nun auch ein kleines Menü auf dem Bildschirm, wenn man bei Notebooks die Hintergrundbeleuchtung regelt.
Auch Dolphin hat ein paar Detailverbesserungen erfahren. Kopieren oder verschieben Sie per Drag & Drop mehrere Ordner, dann zeigt der KDE-Dateimanager diese als Minibild an. Das zusätzliche visuelle Feedback sorgt so für mehr Sicherheit und verhindert ein unerwünschtes Verschieben.
Fazit
Die neue Version 4.5 der KDE Software Compilation macht einen rundum gelungenen Eindruck. Die Handhabung des Desktops und vor allem der Aktivitäten hat sich an zahlreichen Stellen verbessert, der komplette Desktop macht einen einheitlicheren Eindruck. Wir freuen uns schon auf das Release am 10. August.



