Audio- und Videoplayer Iriver P7 im Linuxtest

Passabler Linux-Support

Der P7 verhält sich in der Grundeinstellung wie ein gewöhnlicher USB-Massenspeicher. Musik und Videos kopiert man ganz einfach per Drag & Drop auf den Player. Alternativ unterstützt der P7 auch den Datentransfer über das Media Transfer Protocol von Microsoft. Neben OGG-Vorbis-Dateien spielt der Iriver-Player auch das verlustfreie Flac-Format ab, allerdings wertet er bei OGG- und Flac-Dateien keine Metainformationen aus, so dass sämtliche Stücke in der Kategorie unknown landen. Immerhin kann man sehr einfach zwischen der Ordneransicht und der Metadatenansicht wechseln, so dass Nutzer, die ihre Sammlung sauber in Ordnern sortiert haben, die Lieblingsstücke leicht finden. Dabei hilft auch die gute und leicht zu bedienenden Bewertungsfunktion.

Ebenfalls nicht geklappt hat in den Tests die Coververwaltung. Weder über den Dateinamen cover.jpg noch direkt in den Metadaten von MP3-Dateien intergierte Albumbilder wollte der P7 in den Tests anzeigen.

Bei OGG-Vorbis-Dateien zeigt der P7 leider keine Metadaten an.

Kritikpunkte

Der Tochscreen reagierte in unseren Tests sehr träge. Das muss nicht unbedingt ein Kritikpunkt sein, da manche Leute einen strengen Druckpunkt bevorzugen, allerdings fiel im direkten Vergleich mit dem D2+ und dem O2PMP von Cowon auf, dass sich die Cowon-Player deutlich flotter bedienen ließen. Obwohl die Audio- und Videowiedergabe keinerlei Probleme bereitete, ist der P7 nur beschränkt Multitasking-fähig. So spielt er zwar während dem Betrachten von Fotos Musik ab, das Laden von Bildern nimmt dann aber sehr viel Zeit in Anspruch. Auch sonst gehört der Bildbetrachter nicht zu den besten Features des P7.

Ein K.O.-Kriterium für alle, die nur Linux-Systeme betreiben: Ein Firmware-Update ist nur über eine Windows-Software möglich.

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Kommentare
Keine Metainformationen
\dots (unangemeldet), Samstag, 09. Mai 2009 11:03:00
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"Neben OGG-Vorbis-Dateien spielt der Iriver-Player auch das verlustfreie Flac-Format ab, allerdings wertet er bei OGG- und Flac-Dateien keine Metainformationen aus, so dass sämtliche Stücke in der Kategorie unknown landen."

Für ein Gerät dieser Preisklasse allerdings schon lange nicht mehr zeitgemäß. Das konnten andere schon vor Jahren. Suche gerade selbst wieder ein Gerät und iRiver P7 ist damit nicht mehr im Fokus.


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Re: Keine Metainformationen
Marcel Hilzinger, Samstag, 09. Mai 2009 17:25:05
Ein/Ausklappen

den mit Abstand besten Metadaten-Support für OGG und Flac bieten meiner Erfahrung gemäß die Player von Cowon. Allerdings zahlt man dafür auch etwas mehr. Bei einem Preisunterschied von ca. 100 Euro verzichtet wohl der eine oder andere gerne auf die Metatags, hauptsache es spielt... ;-)


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