Iriver mit OGG und Flac

Iriver mit OGG und Flac

Audio- und Videoplayer Iriver P7 im Linuxtest

08.05.2009
MP3-Player mit OGG-Vorbis-Support gehören immer noch zu den Ausnahmeerscheinungen und kosten meistens etwas mehr als der Durchschnittsplayer. Der P7 von Iriver macht hier zwei Ausnahmen.

Mit dem P7 stellt Iriver einen MP3-Player vor, der nicht nur gut aussieht sondern auch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis anbietet. Für rund 130 Euro bietet der P7 einen Medienplayer mit 4,3-Zoll Tochscreen (11 cm Diagonale), 8 GByte Flash-Speicher und einem zusätzlichen Speicherkartenslot für Micro-SD-Karten. Wer gleich das Modell mit 16 GByte kaufen möchte, muss dafür rund 160 Euro ausgeben.

Der P7 kommt in einem sehr edel wirkenden Alu-Gehäuse und bringt ein spiegelndes Display mit. Der Player wiegt rund 175 g und misst 10.2 x 7,5 x 1,3 cm. Zum Packungsumfang gehört neben den Ohrhörern auch ein Stift für den Touchscreen, die Bedienung ist aber auch mit dem Finger möglich, allerdings bleiben dann die üblichen Fettflecken auf dem Display zurück.

Gelungenes Design

Das Menü des P7 gleicht einer einfachen Website oder der MIE-Oberläche des HP-Mini Netbooks. Für sämtliche Features gibt es eine kleine Vorschau, die sich der Player selbständig aus den vorhandenen Bildern, Musik- und Videostücken zusammenstellt. Jede Funktion ist somit mit einem einzigen Mausklick erreichbar, was die Navigation sehr schnell und einfach macht, wenn man das Bedienkonzept einmal verstanden hat.

An der Geräteoberseite befinden sich neben dem Einschaltknopf zwei Buttons für die Lautstärkesteuerung und den direkten Zugriff auf das Menü. Betätigt man die Lock-Funktion am rechten Rand, bleiben zwar der Touchscreen und der Einschaltknopf deaktiviert, die Lautstärkeregelung funktioniert aber praktischerweise nach wie vor.

Sehr gute Soundausgabe

In den Tests überzeugt der P7 durch eine sehr gute Soundausgabe, die auch über die Stereoanlage sehr satt tönt. Dies gilt für MP3, OGG-Vorbis und Flac-Dateien gleichermaßen. Dank des internen Lautsprechers kann man den P7 zur Not auch ohne Kopfhörer nutzen. Beim Video-Playback gibt sich der P7 ziemlich wählerisch, so dass einige Clips zunächst in ein passendes Format konvertiert werden müssen, über Mencoder oder Ffmpeg gelingt dies für Xvid-Videos in der Regel problemlos. Ein mit x264 kodiertes Video herzustellen, dass der P7 abspielt, gelang in den Tests allerdings nicht.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 

Ähnliche Artikel

  • Spritziges Trio
    Wer mit seinem MP3-Player nicht nur Musik hören möchte, wird an den hier vorgestellten drei Geräten Gefallen finden. Sie bringen alle einen Tochscreen mit und unterstützen die freien Formate OGG-Vorbis und Flac.
  • OGG gewinnt
    Der ideale MP3-Player spielt nicht nur MP3- und WMA-Dateien ab sondern auch Musik im freien OGG-Vorbis-Format. Eine Auswahl geeigneter Geräte stellt Ihnen dieser Artikel vor.
  • Acht MP3-Player mit OGG-Vorbis-Support im Test
    Sie sind klein, hübsch und gar nicht teuer: MP3-Player mit Support für das freie OGG-Vorbis-Format. LinuxUser hat acht Geräte für Sie getestet.
  • Superschick
    Der neueste MP3-Player von Cowon gibt sich schon rein äußerlich als Glanzstück. Doch auch unter der Haube überzeugt der S9 mit OGG- und Flac-Support.
  • Neu aufgespielt
    Mit dem iAudio 7 stellt Cowon einen Ogg-Vorbis-kompatiblen MP3-Player bereit, der mit bis zu 60 Stunden Akkulaufzeit glänzt.
Kommentare
Keine Metainformationen
\dots (unangemeldet), Samstag, 09. Mai 2009 11:03:00
Ein/Ausklappen

"Neben OGG-Vorbis-Dateien spielt der Iriver-Player auch das verlustfreie Flac-Format ab, allerdings wertet er bei OGG- und Flac-Dateien keine Metainformationen aus, so dass sämtliche Stücke in der Kategorie unknown landen."

Für ein Gerät dieser Preisklasse allerdings schon lange nicht mehr zeitgemäß. Das konnten andere schon vor Jahren. Suche gerade selbst wieder ein Gerät und iRiver P7 ist damit nicht mehr im Fokus.


Bewertung: 180 Punkte bei 16 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Keine Metainformationen
Marcel Hilzinger, Samstag, 09. Mai 2009 17:25:05
Ein/Ausklappen

den mit Abstand besten Metadaten-Support für OGG und Flac bieten meiner Erfahrung gemäß die Player von Cowon. Allerdings zahlt man dafür auch etwas mehr. Bei einem Preisunterschied von ca. 100 Euro verzichtet wohl der eine oder andere gerne auf die Metatags, hauptsache es spielt... ;-)


Bewertung: 155 Punkte bei 14 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Tipp der Woche

Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Tim Schürmann, 24.06.2014 12:40, 0 Kommentare

Wer mehrere nützliche Live-Systeme auf eine DVD brennen möchte, kommt mit den Startmedienerstellern der Distributionen nicht besonders weit: Diese ...

Aktuelle Fragen

Videoüberwachung mit Zoneminder
Heinz Becker, 10.08.2014 17:57, 0 Antworten
Hallo, ich habe den ZONEMINDER erfolgreich installiert. Das Bild erscheint jedoch nicht,...
internes Wlan und USB-Wlan-Srick
Gerhard Blobner, 04.08.2014 15:20, 2 Antworten
Hallo Linux-Forum: ich bin ein neuer Linux-User (ca. 25 Jahre Windows) und bin von WIN 8 auf Mint...
Server antwortet mit falschem Namen
oin notna, 21.07.2014 19:13, 1 Antworten
Hallo liebe Community, Ich habe mit Apache einen Server aufgesetzt. Soweit, so gut. Im Heimnet...
o2 surfstick software für ubuntu?
daniel soltek, 15.07.2014 18:27, 1 Antworten
hallo zusammen, habe mir einen o2 surfstick huawei bestellt und gerade festgestellt, das der nic...
Öhm - wozu Benutzername, wenn man dann hier mit Klarnamen angezeigt wird?
Thomas Kallay, 03.07.2014 20:30, 1 Antworten
Hallo Team von Linux-Community, kleine Zwischenfrage: warum muß man beim Registrieren einen Us...