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Blick auf Unity

Installation und erster Eindruck von Ubuntus Netbook-Oberfläche Unity

Fazit

Für ein echtes Fazit ist es beim aktuellen Entwicklungsstand noch deutlich zu früh. Es fehlen noch sehr viele Bereiche, so gibt es beispielsweise keine Möglichkeit, an die Einstellungen zu gelangen und zum Beispiel das Hintergrundbild des Desktops einzurichten.

Stellt man sich das linke Panel am unteren Bildschirmrand vor und denkt zudem daran, dass das Globale Menü die Menüleiste ins Panel verschiebt, dann kommt Unity einem kompletten Mac-OS-Klon schon sehr nahe. In puncto Performance muss Canonical allerdings noch einmal über die Bücher. Während die CPU-Auslastung unter dem Standard-Gnome-Desktop den Lüfter auf unserem Testgerät nur ab und an einschaltete, lief er unter Unity praktisch auf Dauerbetrieb, wobei der Fenstermanager mutter mit rund 7 Prozent CPU-Nutzung negativ auffiel. Doch bis zum Oktober 2010 hat Canonical ja noch viel Zeit, um an UNE und Unity zu feilen.

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Kommentare
Unity ???
Jue (unangemeldet), Dienstag, 05. April 2011 21:17:27
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Ich habe verschiedene Desktops auf dem Lenovo Ideapad, verwende aber fast ausschließlich LXDE und manchmal KDE, wenn ich Lust darauf habe. Gnome ist aber auch problemlos. Die Basis ist Debian Squeeze. Ich verstehe einfach nicht, welche Vorteile Unity bringen soll. Besonders LXDE passt sich hervorragend an den Bildschirm an.


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Kubuntu fetzt mehr!
A (unangemeldet), Montag, 01. November 2010 16:52:23
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Mir gefällt Kubuntu wesentlich besser. Es ist nicht nur stylischer, sondern dank KDE auch viel übersichtlicher.

Das Unity-Startmenü wirkt ziemlich altbacken. Ich finde auch, dass es ziemlich nervt.

Die Übersichtlichkeit über vorhandene Anwendungen ist bei KDE viel besser gelöst.

Auch auf Netbooks läuft Kubuntu gut. Das einzige - dafür aber gravierende Problem - ist die mangelnde Unterstützung für WLAN.

Das Problem gab es in der 10.4 - Version wohl nicht, jetzt aber leider wieder!!! Ein Linux-Einsteiger wird daran schier verzweifeln.

Dummerweise merkte ich dies erst, nachdem ich Kubuntu 10.10 bereits installiert hatte.

Also: für etwas, das nichts kostet ganz nett. Aber weder Gnome noch Meerkat können wirklich überzeugen.

Man kann das Starmenü ja nicht mal ausblenden, was bei einem kleinen Bildschirm eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müsste.

Sobald Kubuntu den WLAN-Bug beseitigt hat, werde ich vermutlich umsteigen...


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Etwas enttäuschend
ugglan (unangemeldet), Montag, 17. Mai 2010 17:43:01
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Hallo,

als Nutzer des aktuellen Ubuntu Netbook Remix auf einem Eee 901GO sehe ich die vorgestellten Features eher als Verschlimmbesserung und Mode-Hörigkeit.

Der aktuelle Netbook-Remix ist nicht der Weisheit letzter Schluss, tw. etwas buggy und die Performance könnte deutlich besser sein. Aber der Platz wird optimal genutzt, mir gefällt vor allem die Integration der Fenster-Titelleiste in die Taskleiste und die Nutzung des Desktops als Hauptmenü. (Ich brauche keinen "Desktop" für Dateien und Schnellstarter - Die sind eh immer von Fenstern verdeckt, wenn ich sie brauche :-) )

Und Unity?
Ein paar Mode-Accessoires zum Thema "Cloud" und "Internet". Eine senkrechte Schnellstartleiste mit begrenztem Platz. Sicher toll für Gadget-Geräte mit (gewollt) begrenztem Funktionsumfang, für Nutzer vieler verschiedener Programme eine Zumutung. Scrollende Buttonleisten sind einfach nur grauenhaft.

Die Integration der Fenster-Titelleiste in die Taskbar scheint man nicht mehr so toll zu finden, stattdessen verschwendet man den Platz lieber für eine Suchfunktion, die auch nur den Browser startet, und vermutlich weitere Web-2.0-Shortcuts. Oder sie ist noch nicht umgesetzt - was aber auch nur die Prioritäten der Entwickler aufzeigt.

Und, nein, mein Netbook ist kein Web-2.0-Spiel-Drittrechner. Das ist mein Haupt-Rechner, mit dem ich von Internet, Schreibkram, Programmieren bis Fotoverwaltung alles mache.

Und ja, das geht! Die Kiste hat exakt die Leistung, die ich für den Alltag brauche. OK, Firefox lahmt etwas. Der verfettet aber zunehmend, wird wohl faul ob des Erfolges :-). DVD schauen könnte auch besser sein. Hier hoffe ich in Zukunft auf effizientere Treiber (USB-Laufwerksanbindung) und (bessere) Hardware-Beschleunigung.

Ich werde die Unity-Entwicklung erst mal entspannt verfolgen, aber wenn die bisherige Richtung so weitergeht, kann ich nur hoffen, dass die bisherige Netbook-Variante weitergeführt wird.

Nachdenklich,

Ugglan


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Apple und Patente?
TeaAge (unangemeldet), Samstag, 15. Mai 2010 12:42:15
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Ich persönlich find es nicht schlimm, dass sich Ubuntu gerade Mac als Vorbild nimmt. Ist wird ja nicht blind kopiert, sondern sich auf das nützliche beschränkt.

Was mir aber gerade etwas Sorgen macht ist, ob Apple nicht irgendwann die Patentkeule gegen Canonical schwingt.

Ich meine, wenn ich lese worum es in den Patenverfahren von Nokia <-> Apple oder HTC <-> Apple geht, scheint das doch gar nicht so unrealistisch.

Zur Zeit ist Ubuntu vielleicht nicht gefährlich genug von Apple aber früher oder später mag sich das ändern.

Gruß


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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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