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Typisch Cowon

Im Test: MP3-Player Cowon J3

Musik pur

An der Musikqualität des Cowon J3 gibt es nichts zu bemängeln. Selbst mit den mitgelieferten Ohrhörern tönt der Player schon sehr gut, aber über die Stereoanlage kommt er erst richtig zur Geltung. Die Ausgangsleistung könnte etwas höher sein, wobei Cowon bei der EU-Version die Maximumlautstärke so einrichtet, dass man über die Kopfhörer keinen Gehörschaden bekommen kann (die Lautstärkeanzeige ändert sich im Maximalbereich von hellblau zu rot).

Abbildung 4

Abbildung 4: Die Hauptansicht des Audioplayers im Hochkant-Format.

Dank des integrierten Lautsprechers kann man den Player auch ohne Ohrhörer benutzen, auch hier ist die Klangqualität für die Größe der kleinen Boxen sehr gut.

Generell ist auch die Bedienung des J3 als Audioplayer sehr gut gelungen und man merkt, dass Cowon auf diesem Gebiet Erfahrung hat: die Tasten befinden sich am richtigen Ort, die Navigation praktisch und trotzdem optisch absolut ansprechend. Laut Cowon kommt der J3 auf eine maximale Akkulaufzeit von über 60 Stunden bei der Musikwiedergabe, bei einer durchschnittlichen Nutzung von vier bis sechs Stunden pro Tag hält der Player somit eine Woche durch!

Videos und Bilder

Auch den Bildbetrachter hat Cowon für den J3 etwas überarbeitet, so lassen sich Fotos über zwei Finger zoomen, die Bilder zu drehen ist aber nur über das Menü möglich. Die Slideshow ist aber weiterhin etwas lieblos und kurze Ladezeiten sind bei größeren Bildern an der Tagesordnung.

Auch beim Videoplayer haben die Koreaner die Software leicht verbessert, sodass in der Regel nur das Format (Divx, Xvid oder WMV) entscheidend ist, die Bitrate und Auflösung hingegen nicht. Bedenkt man jedoch, dass zum Beispiel die in einer ähnlichen Preislage angesiedelten Internet Tablets von Archos sogar Videos in 720p ruckelfrei wiedergeben, dann hat hier Cowon klar das Nachsehen. Zudem erwartet der Benutzer von einem modernen Medienplayer, dass dieser die Formate MPEG4 (H.264) und MKV unterstützt. Hier muss Cowon dringend nachbessern.

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