Schwächen

Die Achillesferse des Archos 3.2 ist wie bei so vielen günstigen Android-Geräten das Display. Es ist zwar relativ hell löst aber für die Größe des Displays mit 400 x 240 Pixeln zu wenig hoch auf. Das fällt spätestens dann auf, wenn Sie versuchen, mit dem Gerät Texte zu lesen oder im Internet zu browsen. Der druckempfindliche Touchscreen unterstützt zudem keine Mehrfinger-Gesten.

Eine weitere Schwachstelle ist die fehlende Speichermöglichkeit. Während günstige Android-Handys in der gleichen Preisklasse in der Regel eine Speichererweiterung per Micro-SD-Karte auf 16 GByte oder sogar 32 GByte ermöglichen, ist beim Archos 3.2 bei 8 GByte Schluss. Das sollten Sie beim Kauf beachten und gegebenenfalls ein Gerät mit mehr Speicher wählen.

Ebenfalls nicht zu überzeugen vermochten in den Tests die zwei zusätzlichen Sensortasten für die Lautstärkeregelung. Sie reagieren viel zu wenig sensibel und zu wenig genau, sodass man oft auf den Such-Button oder den Zurück-Sensor drückt. Zum Glück besitzt der Archos 3.2 auch zwei echte Tasten für die Lautstärkeregelung an der linken Seite des Players.

Zu den Schwächen des Archos-Tablets gehört leider auch der Archos-eigene Shop AppsLib. Er bietet pro Kategorie nur eine Handvoll nützlicher Apps an. Im Archosfan-Forum [2] gibt es aber eine App, die über einige zusätzliche Google-Anwendungen auch den Market auf das Archos-Tablet bringt. In unseren Tests kam es aber nach der Installation von gApps4Archos.apk zu Verbindungsproblemen mit dem WLAN. Wir raten deshalb von der Installation dieser App ab, zumal es sie noch nicht für die neue Android-Version 2.2.1 gibt.

Abbildung 3: Die Auswahl des Archos-eigenen Applibs-Store ist zwar etwas besser als bei anderen Nicht-Google-Stores, aber dennoch nicht zufriedenstellend.

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Kommentare
Super-Handy!
Dorian Dombrowski (unangemeldet), Dienstag, 30. November 2010 23:21:18
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Geil! Endlich ein Handy, mit dem man NICHT telefonieren kann!


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Klang?
Benjamin Quest, Dienstag, 30. November 2010 23:09:24
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Jetzt würde mich persönlich noch interessieren, wie er denn so klingt der Player. Wenn ich mich recht entsinne gehört zum Hilzinger'schem Gadgetpark auch ein Cowon S9. Kann der mittel-kleine Archos klanglich mithalten?
Grüße,
b.


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Re: Klang?
Marcel Hilzinger, Dienstag, 30. November 2010 23:29:22
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Hallo Benjamin,
der Klang ist durchaus in Ordnung, habe diesbezüglich aber jetzt keine gesonderten Tests gemacht. Ich habe aber noch den neuesten Cowon-Player J3 hier und werde morgen eventuell noch den Sound vergleichen.


P.S. Leider gehört zu meinem Gadgetpark kein S9, da ich sogar die Cowon-Testgeräte wie schon an anderer Stelle erwähnt jeweils zur zuständigen PR-Agentur zurückschicke ;-)


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Re: Klang?
Marcel Hilzinger, Mittwoch, 01. Dezember 2010 14:54:39
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So, ich habe mir die zwei Player jetzt mal angehört. Der A32 hat eine höhere Ausgangsleistung, wobei Cowon gerenell die Maximumlautstärke so einrichtet, dass man über die Kopfhörer keinen Gehörschaden bekommen kann. Qualitätsunterschiede lassen sich eigentlich keine erkennen. Tendenziell hat der A32 etwas mehr Bässe und der J3 von Cowon die besseren Höhen, aber das sind Nuancen, die man vielleicht beim dritten oder vierten Mal testhören bemerkt.

Vielleicht noch so viel zum Unterschied Archos und Cowon J3: beim Cowon merkt man, dass es ein Audioplayer ist: die Tasten befinden sich am richtigen Ort, Navigation praktisch und trotzdem schön. Beim Archos fehlen mir persönlich Hardwaretasten für Vor und Zurück. Zudem kommt der Cowon auf eine Akkulaufzeit von über 50 Stunden (Musik) und lässt sich per Micro-SD-Karte erweitern. Das Display des J3 ist deutlich besser und der Player hat einen berührungsempfindliches Display. Viel besser gelöst hat aber Archos das Videoplayback. Hier unterstützt Cowon nur ein paar wenige Formate.

Also wer in erster Linie auf der Suchen nach einem guten MP3-Player ist, dem kann ich für 200 Euro den Cowon J3 empfehlen, wer mit dem Player auch etwas Spielen und Videos anschauen möchte, dann doch eher den Archos 43 zum gleichen Preis.


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