AA_iaudio9-COWON.jpg

© cowon-germany.com

Cowon iAudio9 im Test

Hörgenuss pur

Wer einen hochwertigen MP3-Player mit Unterstützung für Ogg Vorbis und Flac sucht, ist in der Regel mit einem Gerät von Cowon gut beraten. Das stimmt auch beim iAudio9, der zudem noch ein paar besondere Features mitbringt.

Schlanke Form, helles 2-Zoll-Display, lange Akkulaufzeit, Support für freie Formate – das sind die Hauptmerkmale des neuen iAudio9 von Cowon [1]. Den Player gibt es in weiß und schwarz mit 8 oder 16 GByte Flash-Speicher und er kostet bei diversen Internet-Händlern rund 120 Euro (8-GByte-Variante) beziehungsweise 150 Euro (16-Gbyte-Version). Er liegt somit preislich auf dem gleichen Niveau wie die Nano-Version des iPod. Für unsere Tests benutzten wir die 16-GByte-Variante als Leihstellung von Cowon Deutschland. Wir testeten das Gerät mit der Firmware-Version 1.11.

Kaum Schwächen

Der Cowon iAudio überzeugt eigentlich in fast allen Bereichen, deshalb hier zunächst die Kritikpunkte:

  • Das Touchpad zur Steuerung ist sehr empfindlich. Es erlaubt zwar eine sehr schnelle Navigation, aber oftmals gelingt es beim Scrollen nicht auf Anhieb, den gewünschten Eintrag auszuwählen.
  • Die Knöpfe für die Lautstärkeregelung sind nicht besonders praktisch positioniert. Hätte Cowon die Bedienelemente rund 1 cm weiter oben angebracht, ließen sie sich einfacher drücken. Das ist aber ein rein subjektives Kriterium, kleinere/größere Hände werden hier anders urteilen.
  • Im direkten Vergleich zum iPod Nano fehlen dem Cowon-Player ein Bewegungssensor und eine Kamera. Da der iAudio9 auch Flash unterstützt wäre ein Bewegungssensor zum Beispiel für Spiele praktisch, auf eine Kamera können die meisten Nutzer vermutlich verzichten.

Damit kommen wir aber bereits zu den Vorzügen des Players: Im Unterschied zu deutlich günstigeren Geräten lässt sich die Empfindlichkeit des Touchpads in den Einstellungen anpassen. Bei einem Wert von 1 reagiert der Cowon-Player ungefähr gleich träge wie ein iPod. Der in der Grundeinstellung gewählte Wert 3 dürfte für die meisten Nutzer zu schnell sein. Für Leute, die sehr viel scrollen, um zum Beispiel eine sehr ausgiebige Musiksammlung schnell zu durchblättern, gibt es auch einen Wert 5.

Abbildung 1: Das Hauptmenü des iAudio9. In der Diagonale muss auch das Touchpad bedient werden.

Dass die eben erwähnten Buttons für die Lautstärkeregelung kaum per Zufall gedrückt werden können, hat ebenfalls seinen Grund. So können diese Knöpfe bei gesperrtem Touchpad wahlweise zur Lautstärkeregelung oder als Previous/Next-Buttons genutzt werden. Auch diese Einstellungsmöglichkeit findet man kaum bei einem Player.

Ähnliche Artikel

Kommentare

Aktuelle Fragen

thema ändern
a b, 29.05.2016 16:34, 0 Antworten
Hallo Linuxer zuerst alle eine schönen Sonntag, bevor ich meine Frage stelle. Ich habe Ubuntu 1...
Ideenwettbewerb
G.-P. Möller, 28.05.2016 10:57, 0 Antworten
Liebe User, im Rahmen eines großen Forschungsprojekts am Lehrstuhl für Technologie- und Innova...
Welche Drucker sind Linux-mint kompatibel?
Johannes Nacke, 20.05.2016 07:32, 4 Antworten
Hallo Ihr Lieben, ich bitte um mitteilung welche Drucker Kompatibel sind mit Linux-Mint. LG Joh...
MS LifeCam HD-5000 an Debian
Kay Michael, 13.04.2016 22:55, 0 Antworten
Hallo, ich versuche die oben erwähnte Cam an einem Thin Client mit Debian zu betreiben. Linux...
Import von Evolution nach KMail erzeugt nur leere Ordner
Klaus-Christian Falkner, 06.04.2016 12:57, 3 Antworten
Hallo, da ich vor einiger Zeit von Ubuntu auf Kubuntu umgestiegen bin, würde ich gerne meine E...