Hoch hinaus
Die wichtigsten Neuerungen in KDE 4.3
Zurückgekehrt
Bei der Entwicklung von KDE 4.3 nehmen die Programmierer auch auf die Wünsche von KDE-3-Nutzern Rücksicht und implementieren einige Features, die in KDE 4 so nicht vorhanden waren. So zeigen die Systemeinstellungen (ehemals KDE-Kontrollzentrum) die einzelnen Module auf Wunsch wieder in der von KDE 3 her gewohnten Baumansicht dar.
Dolphin
Der KDE-Dateimanager hat gleich mehrere Änderungen erfahren. Zunächst fällt das neue Schnellsuchfeld auf, das über die semantische Suche Nepomuk Dateien sehr schnell findet. Dazu muss allerdings zunächst das Nepomuk-Setup funktionieren: In den von der Redaktion getesteten OpenSuse-Paketen war als Nepomuk-Backend das Paket soprano-backen-redland installiert, das wie schon bei früheren Tests nicht funktionierte [1]. Nach der Installation von soprano-backend-sesame und java-1_6_0-sun-devel verrichtete Nepomuk aber seinen Dienst ohne weiteren Einstellungen automatisch.
Geben Sie anstelle eines Suchbegriffs in das Dolphin-Adressfeld nur die URI nepomuksearch:/ ein, zeigt der Dateimanager vier vordefinierte Suchen an. So finden Sie zum Beispiel mit Dateien von heute alle am aktuellen Tag neu angelegten Dateien. Dieses Feature erwies sich in den Tests unter anderem bei der Suche nach Screenshots als nützlich.
Verfeinert haben die KDE-Entwickler die Vorschau von Dolphin. So spielt der Dateimanager nun im Infokasten [F11] für Videos direkt eine Vorschau ab. Befinden sich in einem Ordner vorwiegend Bilddateien oder Musikstücke, zeigte Konqueror unter KDE 3 zusätzlich zum Ordnersymbol ein kleines Icon mit dem überwiegend vorhandenen Dateityp an. Eine ähnliche Funktion gibt es nun auch in Dolphin, die sich allerdings zunächst auf Bilddateien beschränkt: Befinden sich in einem Verzeichnis mehrere Bilder, zeigt der Dateimanager diese als Minibild direkt ins Verzeichnissymbol integriert an − quasi eine Vorschau ohne zusätzlichen Mausklick.



