Heute schon gespielt?

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Im Test: Mahjong Zodiac für Linux

30.06.2009
Mit Mahjong Zodiac hat die ungarische Softwareschmiede Artex Studios ein actionreiches Mahjong-Spiel auch für Linux veröffentlicht. Die LinuxCommunity hat sich neben der frei spielbaren Demoversion auch die Vollversion angeschaut.

Mahjong Zodiac ist schnell erklärt. Auf einem Spielbrett befinden sich farbige Steine mit chinesischen Zeichen. Es gilt, drei gleiche zu markieren, dann verschwinden diese vom Brett. Hat der Spieler sämtliche Steine vom Brett gefegt, fängt ein neues Level an. Als Hilfe gibt es die Bank, hier tauchen von Zeit zu Zeit neue Steine auf, die als Ergänzung dienen, wenn auf dem Brett von einem Schriftzeichen nur zwei vorhanden sind. Befinden sich auf der Bank drei gleiche Steine, lassen sich auch diese wegklicken.

Der Weg ist das Ziel: Über knapp 100 Level führt der Weg zum Meister.

Der Computer schiebt gegen Ende immer die passenden Steine nach, so dass das Rätsel stets gelöst werden kann. Das erhöht zwar den Spielspaß, da man die nächste Runde anfangs praktisch immer auf Anhieb erreicht, sorgt aber in der Anfangsphase auch für etwas Eintönigkeit. Als Ausgleich dient die sehr angenehme Hintergrundmusik, die an den Sound von Pysol erinnert, und ab und zu mit zwei leisen Paukenschlägen für etwas Spannung sorgt.

Bei jeder Schwierigkeitsstufe sind die Steine etwas anders angeordnet.

Zwischen den einzelnen Leveln gibt es kurze Erzählungen, die weiße Schrift auf dem bunten Hintergrund lässt sich allerdings nicht besonders gut lesen und die Story trägt nicht wirklich zum Spielfluss bei. Nach jeweils acht Spielstufen erscheint ein chinesischer Horoskop-Eintrag.

Sind die ersten acht Level geschafft, gibt es zur Erholung einen Eintrag aus dem chinesischen Horoskop.

Geschwindigkeit zählt

Wer nach den ersten Runden denkt, das Spiel bereits gelernt zu haben, wird ab Level 10 mit neuen Schwierigkeiten konfrontiert. Dann fängt Mahjong Zodiac an, weitere Steine auf das Spielbrett zu legen, wenn der Spieler nicht genug schnell arbeitet. Es entwickelt sich dann immer mehr zu eine Geschicklichkeitsspiel, bei dem in erster Linie die Geschwindigkeit zählt.

Bei Level 6 befinden sich kaum überflüssige Steine auf der Bank.

Sind sämtliche Bankplätze belegt, leuchtet oben links eine rote Lampe und nach rund 10 Sekunden verliert man ein Leben. Freundlicherweise räumt das Spiel dann sämtliche Bankplätze leer, so dass man wieder etwas verschnaufen kann, auch startet man nach dem Verlust aller drei Leben das gleiche Level etwas langsamer, wodurch man es schließlich doch noch schaffen kann. Allerdings ist dann der Punktestand im Eimer.

Sind die Plätze auf der Bank belegt, bleiben nur noch wenige Sekunden zum Handeln und Leben retten.

Je schneller das Spiel wird, desto mehr entwickelt sich die Bank zum eigentlichen Hindernis und man muss höllisch aufpassen, dass sich nicht zu viele Steine auf der Bank befinden. Spätestens beim 12. Level muss man einen flinken Mauszeiger haben, sonst sind die drei Leben schnell verschenkt. Hier enden denn auch die spielbaren Level der Demoversion, die Vollversion bringt 96 Schwierigkeitsstufen mit.

Bewertung

Mahjong Zodiac birgt sehr viele spannende Spielstunden. Im Unterschied zu den üblichen Mahjong-Spielen zählt dabei allerdings mehr die Geschwindigkeit als die geschickte Strategie. Leider gibt es das Spiel nur in einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten. Wer auf einem großen Monitor spielt, hat deshalb die Wahl zwischen einem relativ pixeligen Vollbildmodus oder einer Mikroansicht. Das Spiel ist sehr einfach gehalten, einen Mehrspielermodus gibt es wie bei den meisten Casual Games nicht.

Systemvoraussetzungen: Linux Distribution mit SDL-Mixer, SDL-TTF und SDL-Image

Bezugsquelle: http://www.casualgamestore.com/mahjongzodiacinfo.html

Preis: 10 USD

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