Home / Online-Artikel / Die wichtigsten Neuerungen von Ubuntu 11.04 alias "Natty Narwhal"

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(208 Punkte bei 7 Stimmen)
Bezahlstandard
(121 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Der nette Narwal

Die wichtigsten Neuerungen von Ubuntu 11.04 alias "Natty Narwhal"

Unter der Haube

Am Unterbau von Ubuntu hat sich diesmal weniger getan und wurden nicht alle ursprünglichen Pläne in die Tat umgesetzt. Von den Problemen bei der Migration zu Gnome 3 war anfangs schon die Rede. Auch das Multitouch-Framework ist noch nicht auf dem Stand, den es eigentlich erreichen wollte (mehr dazu im Schwerpunkt des aktuellen Ubuntu-User-Magazins). Besitzen Sie das richtige Gerät oder greifen Sie zu bestimmter Software, funktioniert die Steuerung über Gesten dennoch. Im X-Server, der in Ubuntu 11.04 auf die Version 1.10 kletterte, gibt es nun eine rudimentäre Unterstützung für die X-Erweiterung XInput 2.1.

Neu ist die Einführung des Nux-Frameworks (Nux, NuxCore, NuxGraphics), das eine vermittelnde Ebene zwischen OpenGL und GTK einzieht. Es dient als Toolkit für 3D-Anwendungen und bildet fast alle GTK+-Widgets ab. Dabei arbeitet es plattformunabhängig unter Windows und Linux.

Die auffallendste Neuerung am Kernel 2.6.38 besteht sicher darin, dass der so genannte "Wunder-Patch" an Bord ist. Er sorgt über eine automatische Gruppierung von Prozessen dafür, dass die CPU ihre wertvolle Zeit wesentlich besser an die Prozesse verteilt. Das ist nicht nur öde Theorie, die Veränderungen in der Performance sind deutlich spürbar – jedenfalls laut Linus Torvalds. Desweiteren unterstützt der Kernel nun die Chipsatzfamilie AMD Fusion. Diese so genannten APUs (Accelerated Processing Units) erscheinen dieses Jahr und vereinen CPUs und GPUs auf einem Chip. So nutzen sie gezielt die beeindruckende Rechenkapazität moderner Grafikchips.

Ansonsten enthält der Kernel Verbesserungen an den Dateisystemen Ext4, Btrfs und XFS und integriert das Mesh-Protokoll mit dem drolligen Namen B.A.T.M.A.N (Better Approach To Mobile Adhoc Networking). Zudem schaut neuerdings der Kernel per Polling regelmäßig nach externen Geräten (USB-Festplatten u.ä.). Das geschah vorher immer eine Ebene höher in der Architektur, was aber einige Probleme verursachte. So wurden ungewollt Prozesse unterbrochen und Laufwerke gestört.

Wo sind die Einstellungen?

Während man sich auf dem neuen Ubuntu-Desktop auch als Anfänger relativ schnell zurecht findet, bleibt ein Menüpunkt relativ gut verborgen: Die Systemeinstellungen. Ubuntu hat diese für 11.04 in das Logout-Menü oben rechts verfrachtet. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber spätestens beim Abmelden oder Herunterfahren des Rechners findet man den neuen Menüpunkt auch von alleine.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare
Eine Frage ist noch offen...
Ugglan (unangemeldet), Donnerstag, 28. April 2011 16:17:14
Ein/Ausklappen

Hallo,

unter Ubuntu 10.10 wurde bemängelt, dass Unity (auf Netbooks) unbenutzbar lahm sei. Hat sich das gebessert?

Falls nicht, sind alle anderen Features von Unity für die Katz...

Gruß

Ugglan


Bewertung: 150 Punkte bei 10 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Eine Frage ist noch offen...
Marco (unangemeldet), Donnerstag, 28. April 2011 16:44:40
Ein/Ausklappen

Ja, hat sich definitiv geändert. Unity ist jetzt sehr schnell und macht für mich einen sehr runden Eindruck.


Bewertung: 131 Punkte bei 9 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Eine Frage ist noch offen...
Ugglan (unangemeldet), Donnerstag, 28. April 2011 16:57:13
Ein/Ausklappen

Danke für die schnelle Antwort!
Das ist doch mal eine *wirkliche* Innovation ;-)

Gruß

Ugglan


Bewertung: 120 Punkte bei 10 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Hits
Wertung: 215 Punkte (21 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

Zum Blog von Kristian Kißling →


Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


Tipp der Woche

Terminator
Viele Terminals im Griff mit Terminator
Tim Schürmann, 07.05.2013 10:57, 1 Kommentare

Wer morgens nach dem Einschalten des Rechners erst einmal mehrere Terminals öffnet und sich diese mühevoll auf dem Bildschirm drapiert, der sollte einen Blick auf Terminator werfen. Das kleine...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...