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Die wichtigsten Änderungen von Ubuntu 9.10 alias Karmic Koala im Überblick

Wo sind die Icons?

Durch eine Änderung in Gnome 2.28 zeigen sehr viele Menüeinträge und Buttons keine Symbole mehr an. Laut Gnome-Projekt macht diese Änderung den Desktop übersichtlicher. Gehören Sie zu den Nutzern, die um die Symbole auf den Knöpfen und in den Menüeinträgen froh waren, dann können Sie das Verhalten von früheren Gnome-Versionen wieder herstellen. Über System | Einstellungen | Erscheinungsbild öffnen Sie den zugehörigen Dialog, ein Klick in die Checkbox Symbole in den Menüs anzeigen auf dem Reiter Oberfläche bringt die Symbole wieder zum Vorschein.

Damit auch die diversen Schaltflächen wieder zu ihren Icons kommen, müssen Sie den Gnome-Konfigurationseditor starten. Drücken Sie dazu [Alt]+[F2] und geben Sie den Befehl gconf-editor ein. Windows-Nutzern dürfte der neue Dialog bekannt vorkommen, der mit der Windows-Registry einige Gemeinsamkeiten aufweist. Wählen Sie hier Bearbeiten | Suchen und markieren Sie im Suchdialog die Checkbox Auch Schlüsselnamen durchsuchen. Geben Sie als Suchbegriff buttons ein und klicken Sie auf Suchen. Die Trefferliste sollte nun zu oberst den Eintrag

../buttos_have_icons

anzeigen. Markieren Sie die Checkbox hinter dem Eintrag und im Nu zeigen auch die Schaltflächen wieder Symbole an.

Über den Konfigurationseditor von Gnome schalten Sie die Symbole auf Buttons wieder ein.

Ab in die Cloud

Bei Ubuntu 9.10 standardmäßig mit an Bord ist der Synchronisationsdienst Ubuntu One (Abbildung ((5))). Er speichert Dateien, Adressen und Notizen automatisch zusätzlich auf einem Server von Canonical und gleicht die Daten mit dem eigenen Rechner oder mehreren ab. Das ist praktisch, wenn man zuhause mehrere Ubuntu-Systeme betreibt und zum Beispiel ein gemeinsames Adressbuch pflegen möchte. Canonical bietet für den Dienst 2 GByte Speicher gratis an, wer monatlich 10 US Dollar ausgeben möchte, erhält sogar 50 GByte freien Speicher. Neu in der aktuellen Version ist die Synchronisation von Tomboy-Notizen und des Adressbuchs.

Wer Dropbox kennt, wird sich bei Ubuntu One sogleich wie zu Hause fühlen.

An professionelle Anwender richten sich die speziellen ISO-Abbilddateien von Ubuntu 9.10 für die EC2-Cloud von Amazon beziehungsweise die Ubuntu Enterprise Cloud (UEC). Ein Teil dieser Produkte hielt schon mit Version 9.04 Einzug in die Distribution, Canonical hat den Dienst nun aber ausgebaut.

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Kommentare
Frage zur Benachrichtigung (Indicator Applet)
Py Coder, Mittwoch, 28. Oktober 2009 20:14:13
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Darum mag ich Gnome nicht
Ulf B., Mittwoch, 28. Oktober 2009 18:27:38
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Re: Darum mag ich Gnome nicht
stimmt so nicht (unangemeldet), Donnerstag, 29. Oktober 2009 01:01:02
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Re: Darum mag ich Gnome nicht
Ulf B., Samstag, 31. Oktober 2009 19:29:20
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Re: Darum mag ich Gnome nicht
kaotixx (unangemeldet), Donnerstag, 29. Oktober 2009 11:35:19
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Re: Darum mag ich Gnome nicht
fernando (unangemeldet), Donnerstag, 29. Oktober 2009 19:35:06
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Re: Darum mag ich Gnome nicht
Kommander Keen (unangemeldet), Montag, 02. November 2009 11:01:31
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Re: Darum mag ich Gnome nicht
Ben (unangemeldet), Donnerstag, 29. Oktober 2009 11:52:50
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Wo sind die Icons?
Firestone (unangemeldet), Mittwoch, 28. Oktober 2009 17:18:33
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Hilft nur im Menü
max. (unangemeldet), Mittwoch, 28. Oktober 2009 19:44:48
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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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