Die starke Anbindung an Slackware bedeutet, dass Salix voll rückwärtskompatibel zu Slackware ist (die Salix-Paketquellen können auch in jedem Slackware-System genutzt werden) und dass das Installations-ISO nur eine Anwendung für jede Aufgabe enthält.
Im Gegensatz zu Slackware richtet sich Salix aber nicht nur an den Linux-Profi. Die Installation nutzt zwar ebenfalls einen Ncurses basierten Textinstaller, er wurde aber auf die nötigsten Schritte reduziert und stark vereinfacht.
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Installation
Nach Auswahl des Tastaturlayouts kann die Festplatte mit cfdisk partitioniert werden. Eine Option zum automatischen partitionieren steht natürlich ebenfalls zur Verfügung. Im nächsten Schritt werden die Partitionen formatiert und man wählt eine der drei Installationsarten (es müssen also keine Einzelpakete ausgewählt werden):
- 1. Full: Alle Bestandteile des ISOs werden installiert. Dies beinhaltet die Xfce-Desktopumgebung, den Firefox Web-Browser und Claws-mail Email-Klienten, das vollständige Büropaket OpenOffice.org, eine Java-Laufzeitumgebung, den Totem Medienspieler und Exaile Musikmanager, das Gslapt Paketverwaltungssystem und viele weitere Anwendungen.
- 2. Basic: Hier wird nur die Xfce-Desktopumgebung installiert, mit dem Firefox Web-Browser und dem Gslapt Paketverwaltungssystem.
- 3. Core: Nur das wirklich Notwendige für den Start eines reinen Konsolensystems wird installiert. Geeignet für fortgeschrittene Anwender, die ihre Installation für bestimmte Einsatzbereiche anpassen wollen, zum Beispiel als Webserver, als Fileserver etc.
Am Schluss der Installation werden noch ein paar Einstellungen wie Zeitzone und Sprache vorgenommen und die Benutzer angelegt. Nach einem Neustart kann man sich am GDM einloggen und das System mit seinem Xfce-Desktop benutzen.



