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Die KISS-Distro

Mein Linux: Salix OS

03.05.2010 Salix OS ist eine auf Slackware basierende Linuxdistribution. Sie wurde im Sommer 2009 von ehemaligen Zenwalk-Entwicklern gegründet, die sich neu orientieren wollten. Salix OS möchte so nah wie möglich an der Mutterdistribution Slackware sein und folgt dem KISS-Prinzip ("Keep it simple and stupid").

Die starke Anbindung an Slackware bedeutet, dass Salix voll rückwärtskompatibel zu Slackware ist (die Salix-Paketquellen können auch in jedem Slackware-System genutzt werden) und dass das Installations-ISO nur eine Anwendung für jede Aufgabe enthält.

Im Gegensatz zu Slackware richtet sich Salix aber nicht nur an den Linux-Profi. Die Installation nutzt zwar ebenfalls einen Ncurses basierten Textinstaller, er wurde aber auf die nötigsten Schritte reduziert und stark vereinfacht.

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Installation

Nach Auswahl des Tastaturlayouts kann die Festplatte mit cfdisk partitioniert werden. Eine Option zum automatischen partitionieren steht natürlich ebenfalls zur Verfügung. Im nächsten Schritt werden die Partitionen formatiert und man wählt eine der drei Installationsarten (es müssen also keine Einzelpakete ausgewählt werden):

  • 1. Full: Alle Bestandteile des ISOs werden installiert. Dies beinhaltet die Xfce-Desktopumgebung, den Firefox Web-Browser und Claws-mail Email-Klienten, das vollständige Büropaket OpenOffice.org, eine Java-Laufzeitumgebung, den Totem Medienspieler und Exaile Musikmanager, das Gslapt Paketverwaltungssystem und viele weitere Anwendungen.
  • 2. Basic: Hier wird nur die Xfce-Desktopumgebung installiert, mit dem Firefox Web-Browser und dem Gslapt Paketverwaltungssystem.
  • 3. Core: Nur das wirklich Notwendige für den Start eines reinen Konsolensystems wird installiert. Geeignet für fortgeschrittene Anwender, die ihre Installation für bestimmte Einsatzbereiche anpassen wollen, zum Beispiel als Webserver, als Fileserver etc.

Abbildung 1: Salix OS bietet drei individuelle Installationsmodi zur Auswahl.

Am Schluss der Installation werden noch ein paar Einstellungen wie Zeitzone und Sprache vorgenommen und die Benutzer angelegt. Nach einem Neustart kann man sich am GDM einloggen und das System mit seinem Xfce-Desktop benutzen.

Abbildung 2: Die grafische Oberfläche von Salix OS.

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Kommentare
KISS
Klugscheißer (unangemeldet), Dienstag, 25. Mai 2010 10:14:15
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KISS heißt nicht »Keep it simple and stupid«, sondern »Keep it simple, stupid«


Bewertung: 181 Punkte bei 7 Stimmen.
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Re: KISS
klugscheisser zum quadrat (unangemeldet), Donnerstag, 17. Juni 2010 11:26:17
Ein/Ausklappen

Ist IMHO beides möglich. Und andere Möglichkeiten gibt es auch noch!


Bewertung: 192 Punkte bei 8 Stimmen.
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Links correction
JRD (unangemeldet), Montag, 03. Mai 2010 14:20:04
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[1] http://www.transifex.net/projects/p/salix/
[2] http://www.salixos.org/


Bewertung: 244 Punkte bei 13 Stimmen.
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Infos zum Autor

Thorsten Mühlfelder

Thorsten Mühlfelder

Ich komme aus dem schönen Franken und benutze seit 1999 Linux. Angefangen mit der Nürnberger Distribution Suse 6.2, nutze ich seit 2002 aber ausschließlich Slackware und dessen Derivate.
Seit 2007 habe ich Pakete für Zenwalk-Linux erstellt und 2009 habe ich die Distribution Salix mitgegründet.


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