Zu Beginn wählt der Spieler zunächst eine Landschaft, die er mit einem motorisierten Ungetüm unsicher machen möchte. Zur Auswahl stehen neben Bergen auch malerische Seenplatten und dicht bebaute Städte. Anschließend erhält man die Befehlsgewalt über RoRbot, eine kleine Spielfigur, die man mit den Pfeiltasten durch die einsame Gegend scheucht.
Freie Auswahl
Sobald man den ortsansässigen Rig-a-Deal-Laden betritt, darf man sich ein Fahrzeug wünschen. Dabei hat die Simulation für jeden Geschmack etwas im Angebot: Angefangen bei dicken LKWs über Reisebusse, Kran- und Krankenwagen bis hin zu Muscle-Cars. Ein Mausklick genügt und schon darf man im Fahrzeug der Wahl die Gegend erkunden – im Multiplayer-Modus sogar mit mehreren Spielern gleichzeitig.
Einige Fahrzeuge besitzen verschiedene Fähigkeiten. Beispielsweise fahren einige auf Tastendruck Stützen oder einen vorhandenen Teleskoparm aus. Hat man sich für eine Zugmaschine entschieden, darf man an speziellen Terminals im wahrsten Sinne des Wortes einen Anhänger herbei zaubern. Diesen anschließend an das Gefährt zu kuppeln, erfordert allerdings fahrerisches Geschick.
Mehr Realismus
Rigs of Rods simuliert das Fahrverhalten der Vehikel physikalisch korrekt. Ein LKW mit Auflieger reagiert beispielsweise vollkommen anders, als die Zugmaschine alleine. Wer ohne Rücksicht auf Verluste einen Abhang herunter brettert, verformt zudem stilvoll seine Karosserie. Glücklicherweise steht für solche Fälle ein Abschleppwagen bereit.
In Häfen darf man auf Schiffe umsteigen und sich an Flughäfen unter anderem an das Steuer einer MIG-25 setzen. Deren Simulation kommt allerdings nicht an professionelle Flugsimulatoren heran, die Landschaften setzen dem Freiheitsdrang zudem enge Grenzen.



