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Das Spiel zum Wochenende (und zur EM): Eat the whistle

Aufstellung

Im Hauptmenü wechselt man als Erstes in die Voreinstellungen, dort weiter zum System und betritt die Keyboard Config. Hier ändert man jetzt die standardmäßig ziemlich wirre Tastaturbelegung. Dazu klickt man eine der Spieleraktionen an und drückt dann die gewünschte neue Taste. Später im Spiel erhält einer der beiden Mitspieler die roten Tasten, der andere steuert seine Elf über die blauen. Die vorgenommenen Änderungen muss man am unteren Rand getrennt für die beide Tastenblöcke speichern.

Am Ende einer Partie rechnet Eat the whistle mit beiden Mannschaften ab.

Wieder zurück im Hauptmenü kann man dann über Spielstart eine neue Partie in Angriff nehmen. Eine Mannschaft wählt man mit einem oder mehreren Mausklicks aus. Ist ein Eintrag blau oder rot hinterlegt, steuert man die Spieler über die entsprechenden Tasten. Bei einem hellgrauen Hintergrund übernimmt der Computer und bei einem dunkelgrauen Hintergrund ist die Mannschaft aus dem Spiel. Weitere Informationen liefert die Anleitung für die erste Amiga-Version [3]. Sie gilt auch weitgehend für das aktuelle Eat the whistle.

Im Arcademodus kann man mit diesen lustigen Comic-Helden antreten. Auch sie sind leichte Abwandlung von bekannten Vorbildern.

Fazit

Das Alter des Spiels und seine Herkunft erklären die ziemlich karge Knuddelgrafik. Die Grafiker waren dennoch recht detailverliebt, was man beispielsweise in den weichen Animationen oder den stilechten Werbebannern sieht. Als angenehmer Nebeneffekt läuft Eat the whistle auf eigentlich jedem Computer. Gabriele Greco gibt als Mindestanforderung einen Pentium 200 an, wie er Ende der 90er Jahre aktuell war. An die Bedienung mit zehn Tasten muss man sich allerdings erst etwas gewöhnen. Besonders viel Spaß machen die Spiele mit beziehungsweise gegen reale Personen. Der Arcade-Modus wirkt etwas aufgesetzt, bietet aber nichtsdestotrotz etwas Abwechslung. Wem Eat the whistle nach eine paar Probepartien nicht zusagt, der sollte einen Blick auf Yoda Soccer [5] oder Bolzplatz 2006 werfen [6].

Eat the Whistle

Bezugsquelle: http://www.ggsoft.org/etw/
Entwickler: Hurricane Studios / Gabriele Greco
Lizenz: GPLv2
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Halbwegs aktuelle Linux-Distribution

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://www.ggsoft.org/etw/

[2] Download:
http://sourceforge.net/projects/etw/files/etw-binary/3.6/

[3] Anleitung:
http://www.ggsoft.org/etw/EatTheWhistle.txt

[4] Kick Off:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kick_Off_(Computerspiel)

[5] Balla-Balla, Das Spiel zum Wochenende: Yoda Soccer, Tim Schürmann, LinuxCommunity, 19.06.2010:
http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Das-Spiel-zum-Wochenende-Yoda-Soccer

[6] Elf Freunde, Das Spiel zum Wochenende: Bolzplatz 2006, Tim Schürmann, LinuxCommunity, 25.06.2011:
http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Das-Spiel-zum-Wochenende-Bolzplatz-2006

[7] Sensible Soccer:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sensible_Soccer

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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