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Das Spiel zum Wochenende (und Ostern): Me and My Shadow

Licht an!

Um gemeinsam mit dem Schatten über die schwarz-weißen Blöcke zu springen, wechselt man auf die Homepage des Projekts [1], lädt sich dort das Linux (bin)-Archiv herunter und entpackt es auf seiner Festplatte. Es enthält das Spiel sowohl in einer Variante für 32- als auch 64-Bit-Systeme. Damit Me and My Shadow startet, muss man allerdings zunächst über den Paketmanager die SDL-Bibliotheken einspielen. Dazu gehört insbesondere libsdl_gfx (bei Ubuntu 11.10 im Paket libsdl-gfx1.2-4). Darüber hinaus benötigt Me and My Shadow noch die CURL-Bibliothek libcurl.so.4 (Ubuntu-Nutzer finden sie im Paket „curl“). Sind alle Voraussetzungen erfüllt, ruft man im Verzeichnis des Spiels das Skript run_game.sh auf.

Der Schatten soll die Treppe hinaufklettern. Dazu macht man ihm die Bewegung vor. Übrigens muss nur einer der beiden das Ziel erreichen.

Im Hauptmenü klickt man auf Play, was direkt zur Levelauswahl führt. Am oberen Rand kann man mit den Pfeilen nach links und rechts durch die installierten Levelpakete wechseln. Anfänger sollten zunächst beim tutorial und somit der Einführung bleiben. Darunter markiert man dann den Level, den man spielen möchte. Die leicht abgedunkelten muss man erst noch freispielen. Mit einem Klick auf Play startet schließlich das Spiel. Den weißen Kerl steuert man über die Pfeiltasten. Mit einem Druck auf die Leertaste beobachtet der Schatten alle Bewegungen, noch einmal ein Tipp auf Leertaste und er führt sie aus. Schalter und andere Aktionen löst man mit der Pfeiltaste nach unten aus, den Level startet [r] jederzeit neu.

Dank der Räuberleiter kann man nicht nur höher klettern, sondern auch weiter springen.

Fazit

Me and My Shadow fordert nicht nur Geschicklichkeit, sondern auch Köpfchen. Das Spielprinzip erinnert ein wenig an den Bestseller Braid [2]. Die stimmungsvolle Schwarz-Weiß-Grafik ist schlicht und zweckmäßig. So gar nicht gewöhnen mag man sich an die etwas fummelige Steuerung. Beispielsweise rennt der weiße Held auf Tastendruck recht schnell los und auch bei den Sprüngen reagiert er ein bisschen zu nervös.

Nichtsdestotrotz fesselt das Spiel an den Bildschirm und erzeugt schnell diesen „das muss doch zu schaffen sein“-Effekt. Obwohl es lediglich 18 verschiedene Blocktypen gibt, sind die Level erstaunlich abwechslungsreich gestaltet. Da der Schwierigkeitsgrad langsam ansteigt, kommt zudem nur selten Frust auf. Die Medaillen motivieren, bereits gespielte Level noch einmal in Angriff zu nehmen. Me and My Shadow ist somit die ideale Ablenkung für verregnete April-Tage.

Me and My Shadow

Bezugsquelle: http://meandmyshadow.sourceforge.net
Entwickler: Luka Horvat und andere
Lizenz: GNU GPL
Preis: kostenlos
Voraussetzungen: Halbwegs aktuelle Linux-Distribution

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://meandmyshadow.sourceforge.net

[2] Braid:
http://braid-game.com

[3] Me and My Shadow Forum:
http://forum.freegamedev.net/viewforum.php?f=48

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Kommentare

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Wertung: 137 Punkte (8 Stimmen)

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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