Das Spiel zum Wochenende: Zenzizenzic

Das Spiel zum Wochenende: Zenzizenzic

Rechteckhölle

01.02.2014
Pixelgrafik war gestern, jetzt sind geometrische Formen in: Nachdem vor vierzehn Tagen Awesome Shapes die Geschicklichkeit forderte, wirft jetzt ein netter kostenloser Bullet-Hell-Shooter von Arno de Bruijn und Ruud Koorevaar mit Quadraten und Linien um sich.

Das Spielprinzip des Bullet-Hell-Shooters mit dem fast unaussprechlichen Namen Zenzizenzic ist schnell erklärt: Der Spieler steuert ein kleines blaues Quadrat, mit dem er alle anderen geometrischen Formen auf dem Bildschirm abschießen muss. Jede Berührung mit einem gegnerischen Objekt endet mit dem Verlust eines Spielelebens, von denen anfänglich drei zur Verfügung stehen.

Diese roten Gegner sehen noch harmlos aus ...

Flugschau

Die gegnerischen Objekte fliegen schubweise herein. Jede dieser Angriffswellen besitzt eine ganz bestimmte Formation und Flugbahn. Es gilt folglich nicht nur gezielt zu treffen, sondern auch den Objekten auszuweichen. Letztgenannte schießen mitunter sogar mit anderen Objekten zurück und können teilweise recht viele Treffer einstecken, bevor sie in Rauch aufgehen.

… bis sie mit anderen roten Dingern um sich schießen.

Das eigene Quadrat steuert der Spieler mit Maus und Tastatur gleichzeitig: Während er mit den Tasten [w], [a], [s] und [d] sein Objekt über den Bildschirm navigiert, visiert er mit der Maus die Gegner an. Der Spieler kann folglich nach rechts gegnerischen Geschossen ausweichen und gleichzeitig nach links seinen Angreifer unter Beschuss nehmen.

Zu Beginn schießt das kleine Quadrat nur Linien.

Wehren kann sich das kleine blaue Quadrat mit gleich drei verschiedenen Waffen: Mit der linken Maustaste feuert es einzelne Geschosse in Strichform, die Leertaste löst einen fetten Dauerstrahl aus, während die rechte Maustaste Mini-Raketen aussendet, die automatisch den Weg zu Ziel finden.

Durch Bonusgegenstände kommen dann auch noch unter anderem ein paar Mini-Raketen hinzu.

Finderlohn

Der Dauerstrahl und die Mini-Raketen fressen allerdings Energie. Die füllt man durch das Einsammeln von grauen Quadraten auf, die jeder zerstörte Gegner hinterlässt. Diese Quadrate bringen auch gleichzeitig noch Punkte ein. Ziel des Spiels ist es, möglichst lange zu überleben und dabei eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Wer 50.000 Punkte opfert, erhält ein neues Leben – praktisch, wenn die bereits vorhandenen fast aufgebraucht sind. Wer genügend Punkte sammelt, darf zudem im späteren Verlauf die Standard-Waffen gegen bessere und durchschlagskräftigere Pendants austauschen. Ab und an lassen erledigte Gegner ein paar Bonusobjekte fallen, welche die Kanonen weiter aufrüsten oder ein Schutzschild spendieren.

Die Waffen darf man zu Beginn einer Partie auswählen – vorausgesetzt man konnte sich mit genügend Punkten neue Exemplare kaufen.

Zenzizenzic bietet einen Mehrspielermodus, bei dem zwei Personen gemeinsam von einem Computer auf Punktejagd gehen. Zudem verspricht der Entwickler, dass sich der Schwierigkeitsgrad dynamisch an die jeweilige Situation anpasst. Obendrauf gibt es noch Bonus-Level mit speziellen Herausforderungen.

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