Du schaffst es nicht

You Still Won't Make It

Das Spiel zum Wochenende: You Still Won't Make It

01.11.2013
Vetra Games macht Käufern sein eigenes Jump-and-Run-Spiel madig. Der Entwickler hat es sogar extra nervenaufreibend und besonders frustrierend gestaltet. Anspielen sollte man es dennoch.

You Still Won't Make It ist ein handelsübliches Jump-and-Run-Spiel, in dem man einen knuffigen Kopffüßler über Plattformen zu einem Ausgang dirigiert. Der kleine Held kann lediglich laufen und springen, letzteres dafür jedoch besonders gut: Solange er sich in der Luft befindet, darf man ihn mit einem erneuten Tastendruck noch einmal Höhe gewinnen lassen. Mit den dabei entstehenden Doppelsprüngen erreicht er besonders weit auseinanderliegende Plattformen oder hohe Vorsprünge.

Die Holzstege klappen ein paar Sekunden nach dem Betreten nach unten.

Knallhart

Die von You Still Won't Make It gebotene Standardkost wäre eigentlich kaum erwähnenswert, wären die einzelnen zu meisternden Level nicht absichtlich frustrierend schwer gestaltet. Dienen die ersten drei von insgesamt 72 Leveln noch zum Aufwärmen, meistert man die darauffolgenden in der Regel nur noch nach mehreren Anläufen. Dem Kopffüßler machen dabei vor allem fies angeordnete Sägezähne zu schaffen, die bei jeder auch noch so kleinen Berührung den sicheren Tod bedeuten. Einen Level darf man immerhin beliebig oft wiederholen, das Spiel zählt lediglich hämisch die Anzahl der Tode. Immerhin lassen die Entwickler in einigen Leveln etwas Milde walten und spendieren in bestimmten Abständen Speicherpunkte. Überläuft man sie, wird man nach dem nächsten Tod dorthin zurück gesetzt.

Das grüne Licht ist ein Speicherpunkt, an den der Held bei seinem Tod zurückgesetzt würde.

Frustangriff

Vetra Games vertreiben ihr Spiel auf ihrer eigenen Homepage [1] für 5 Dollar sowie über Desura für 4 Euro [2]. Dort steht auch rechts unten im Kasten Releases eine Demo-Version mit den ersten 18 Leveln bereit: Man muss lediglich You Still Won't Make It Demo anklicken, dem etwas unscheinbaren Link download direct folgen und sich das Demo TAR.GZ herunterladen. Letztgenanntes Archiv entpackt man anschließend auf der Festplatte, wechselt in das Unterverzeichnis /Users/ugriffin/Desktop/Demos/YSWMIDemo und startet dort das Programm yswmi. Dieses benötigt OpenAL, das man gegebenenfalls über den Paketmanager nachinstallieren muss.

Die Level sehen nur auf den ersten Blick einfach aus.

Im Spiel klickt man einfach auf Play und dann die 1 für den ersten Level. Den Helden steuert man mit den Pfeiltasten. Ein Sprung löst wahlweise der Pfeil nach oben oder die Leertaste aus. Per [Esc] gelangt man immer wieder ein Menü zurück beziehungsweise beendet das Spiel. Den Soundtrack bekommt man übrigens kostenlos auf der Homepage des Spiels [1].

Mit dem Doppelsprung überwindet man auch größere Abgründe.

Ähnliche Artikel

  • Das Spiel zum Wochenende: Teslagrad
    Ein kleines norwegisches Entwicklerstudio hat zahlreiche Elektromagneten zu einem wunderschönen „Plattform-Steampunk-Adventures“ verbaut. Fans von Jump-and-Run-Spielen, die auch gerne knobeln, sollten schon einmal ihre Geldbörse zücken.
  • Das Spiel zum Wochenende: Gentrieve 2
    Der Entwickler Phroot mag die Videospielreihe Metroid so sehr, dass er sie mit einem eigenen Klon ehrt. Der kommt allerdings in psychodelischem 3D, bietet unendlich viele Welten und erfordert einen guten Orientierungssinn.
  • Das Spiel zum Wochenende: Papo & Yo
    Wenn ein Monster giftige Frösche nascht, bleibt nur eine Flucht mit waghalsigen Sprungeinlagen. Die fordert auch noch kleinen grauen Zellen, sofern man keine Abneigung gegen surreale und düstere Szenarien hegt.
  • Das Spiel zum Wochenende: Woodle Tree Adventures
    Das gewaltfreie Jump-and-Run-Spiel von Fabio Ferrara bietet knuffige Grafik, einen liebenswerten Protagonisten, herausfordernde Hüpf-Passagen und witzige Gegner. Das Spiel ist somit ein netter Spaß für Klein und Groß – zumindest in der Theorie.
  • Das Spiel zum Wochenende (und Ostern): Ostrich Island
    Pünktlich zu Ostern fahnden zahlreiche Menschen nach versteckten Eiern. Gleiches macht ein Strauß bei einem kurz bevorstehenden Vulkanausbruch. Das zumindest vermittelt ein witziges Jump-and-Rund-Spiel des Entwicklers MeDungeon.
Kommentare

Aktuelle Fragen

MS LifeCam HD-5000 an Debian
Kay Michael, 13.04.2016 22:55, 0 Antworten
Hallo, ich versuche die oben erwähnte Cam an einem Thin Client mit Debian zu betreiben. Linux...
Import von Evolution nach KMail erzeugt nur leere Ordner
Klaus-Christian Falkner, 06.04.2016 12:57, 2 Antworten
Hallo, da ich vor einiger Zeit von Ubuntu auf Kubuntu umgestiegen bin, würde ich gerne meine E...
Sophos lässt sich nicht unter Lubuntu installieren
Chrstina Turm, 30.03.2016 20:56, 3 Antworten
Hi Leute, habe mir vor paar Tagen auf ein Notebook, das ohne Linux ausgedient hätte, Linux dr...
Novell Client auf Raspbian
Chris Baum, 16.03.2016 15:13, 3 Antworten
Hallo Community, ich hätte eine Frage, und zwar geht es um folgendes: Ich möchte eine Datei...
Pantheon konfigurieren (eOS)
John Smith, 16.03.2016 13:50, 0 Antworten
Hallo ins Forum, ich bin neu in der Linuxwelt und fühle mich bereits sehr wohl. Mein neues Sys...