Fazit

Xonotic spielt sich extrem schnell, wozu in erster Linie die agilen Spielfiguren beitragen. Eine Zusammenfassung ihrer Spezialbewegungen liefert ein Video auf der Xonotic-Homepage, das auch gleichzeitig die damit zu erreichenden Laufgeschwindigkeiten zeigt [1]. In Kombination mit den durchschlagskräftigen Waffen benötigt man allerdings auch ziemlich gute Reaktionsfähigkeiten.

Die Bots sind häufig dumm wie Dosenbrot, erfahrene Spieler dürften mit ihnen daher leichtes Spiel haben. Für Nexball-Turniere sind sie zudem gänzlich ungeeignet: Dort stehen sie nur dumm herum und beharken sich gegenseitig. Die Grafik ist für ein Open Source-Spiel erstaunlich detailliert und qualitativ hochwertig, wenngleich sie bei Weitem nicht an aktuelle Vollpreis-Shooter heranreicht. Arenen gibt es im Vergleich zur Konkurrenz nur recht wenige, die vorhandenen sind dafür ausgewogen und mit Bedacht konstruiert.

Abbildung 9: Fußball können die Bots zwar nicht spielen, dafür sind die Spielermodelle für einen kostenlosen Shooter äußerst detailliert geraten.

Unter dem Strich ist Xonotic ein solider, schneller Shooter für Erwachsene, der es durchaus mit dem sieben Jahre alten Unreal Tournament 2004 aufnehmen kann. Zweifelsohne ist den Entwicklern einer der besseren kostenlosen Shooter gelungen. Ob es auch wirklich schon der Beste ist, sollte jeder Spieler nach einer Proberunde für sich selbst entscheiden.

Xonotic

Bezugsquelle: http://www.xonotic.org
Entwickler: Team Xonotic
Lizenz: GPL version 2
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

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