Das kleine Rennen für zwischendurch

Fazit

X Speed Race wirkt noch sichtlich unfertig. So gibt es beispielsweise kein Schadensmodell, die Berührung mit einem Gegner oder einem Hindernis bremst das eigene Fahrzeug lediglich rapide ab. Tatsächlich existieren nur sechs Strecken, die übrigen sind gespiegelte Varianten. Darüber hinaus stehen von Beginn an sämtliche Autos sowie alle Strecken zur Auswahl und die Bedienung über Tastenkürzel ist ziemlich umständlich. Die Grafikqualität übertrifft zwar die von TORCS, reicht aber bei weitem nicht an aktuelle kommerzielle Rennspiele heran.

Die Rennstrecken sind in recht weiten Teilen mit solchen Mauern umgeben, offensichtlich stand hier die NASCAR-Serie Pate.

Schaut man über diese Mängel hinweg, bietet X Speed Race dennoch recht viel Rennspielspaß. Unter den zahlreichen Autos ist für jeden Geschmack etwas dabei und die Strecken sind herausfordernd und abwechslungsreich gestaltet – letzteres gilt insbesondere für die Landstraßen. Da die unkomplizierte Steuerung für schnelle Arcade-Rennen sorgt, empfiehlt sich X Speed Racer somit für ein kleines Rennen zwischendurch.

X Speed Race

Bezugsquelle: http://corebreach.corecode.at/CoreBreach/CoreBreach.html
Entwickler: Madalin Games
Lizenz: Creative Commons Attribution License
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

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