In die Röhre schauen
Das Spiel zum Wochenende: Vertigo
Fazit
Vertigo ist eigentlich ein äußerst simples Reaktionsspiel. Wenn man jedoch einmal ein paar Röhren durchlaufen und somit den Dreh raus hat, kramt man es immer mal wieder hervor. Besonders herausfordernd ist der Nervebreak-Modus, indem sich alle Verhältnisse umkehren. Das lässt dann nicht nur die Tastatur, sondern auch die Hirnwindungen qualmen.
Die Vertigo-Homepage startet den Versuch, so etwas wie eine Hintergrundgeschichte zu erzählen [1]. Die Erkundung von vulkanischen Planeten hat man aber spätestens nach dem ersten Spielstart schon wieder vergessen.
Die Grafik ist einfach und zweckmäßig, Dank der Effekte jedoch nett anzusehen. Die animierten und in sich drehenden Röhren erfordern eigentlich nicht nur einen fetten Epilepsie-Warnhinweis, sie lenken auch bewusst leicht vom Spielgeschehen ab und erschweren somit den Reaktionstest weiter.
Unter dem Strich gilt auch für Vertigo wieder einmal die Formel: Einfach zu erlernen, schwer zu meistern – und somit genau das Richtige für Zwischendurch.
Vertigo
| Bezugsquelle: | http://www.vertigo-game.com/ |
| Entwickler: | Ahmad Amireh |
| Lizenz: | GPL |
| Preis: | kostenlos |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik |
Infos
[1] Projekt-Homepage: http://www.vertigo-game.com/



