Krieg der Sterne

 Das Spiel zum Wochenende: Vega Strike

Das Spiel zum Wochenende: Vega Strike

03.10.2009
Mitte der 80er Jahre kreuzte Elite geschickt eine Wirtschaftssimulation mit einem Weltraum-Flugsimulator, später griffen Privateer und Freelancer das Prinzip auf. Wer heutzutage unter Linux im All handeln möchte, hat nur noch eine kostenlose Alternative: Vega Strike.

Im Sience Fiction-Spiel Vega Strike übernimmt man die Rolle eines abgebrannten Astronauten, dessen fliegender Untersatz ebenfalls schon bessere Tage gesehen hat. Um die Bordkasse aufzubessern, verdingt man sich als Händler oder nimmt an einer der zahlreichen Raumstationen mehr oder weniger zwielichtige Aufträge an. Diese erhält man entweder von einem zentralen Missionscomputer oder in Gesprächen mit Personen, die vorwiegend in Bars herumlungern. Erzielte Einnahmen investiert man in technischen Schnickschnack, wie etwa bessere Waffensysteme, Energieschilde oder gleich größere Raumschiffe, mit denen sich wiederum gefährlichere, aber auch profitablere Missionen annehmen lassen.

Die dunkle Bedrohung

Das Universum ist zwar fiktiv, nimmt aber Anleihen an unserer Galaxie. Über 5000 Sonnensysteme stehen zur Erkundung bereit, wobei das Spiel sogar die Eigenrotation aller Himmelskörper simuliert. Die Anordnung und den Aufbau der Sterne zueinander generiert das Spiel beim ersten Besuch per Zufall. Nach jedem Neustart spielt sich Vega Strike somit ein klein wenig anders.

Im Hangar führt ein Mausklick auf den unteren Rand zum Inneren der Raumstation, mit einem ein Klick auf das Raumschiff hebt man hingegen ab.

Neben Menschen trifft der Spieler noch auf zahlreiche außerirdische Wesen, die alle unterschiedliche Fähigkeiten haben und in mehreren Fraktionen organisiert sind. Jede Partei besitzt ihre eigenen gesellschaftlichen und politischen Ansichten. Dies wirkt sich auch auf die Handlungen des Spielers aus: Zerstört er beispielsweise ein wichtiges Raumschiff einer Fraktion, darf er nicht mehr mit deren Wohlwollen rechnen und wird etwa beim nächsten Zusammentreffen direkt unter Beschuss genommen. Dummerweise sind sich die Fraktionen untereinander auch nicht recht grün, jede hat ihre eigenen Verbündeten und Feinde.

Das Imperium schlägt zurück

Vega Strike lässt dem Spieler weitgehende Handlungsfreiheiten: Welche Aufträge er annimmt und wie er diese löst, bleibt fast vollständig ihm überlassen. So kann man sich als reiner Händler verdingen oder als moderner Pirat jedes kreuzende Schiff plündern. Wem dieser offene Ansatz nicht gefällt, greift zur Kampagne. Sie erzählt anhand von vorgefertigten Missionen eine nette Geschichte. An ihrem Ende darf man in einem Endlosspiel weiter seine Bahnen im Universum ziehen. Für Abwechslung sorgen dabei die vielfältigen Missionstypen: Neben reinen Transportaufträgen von (illegalen) Waren oder Personen, gilt es unter anderem Raumschiffe zu eskortieren, feindliche Ziele ausschalten oder eine Person aus einer brenzligen Situation retten.

In der Bar versorgt uns der Mann mit unserem ersten Auftrag.

Ähnliche Artikel

  • Das Spiel zum Wochenende: Oolite
    Oolite ist ein Klon der legendären Weltraumhandelssimulation Elite. Im Gegensatz zu seinem Vorbild sieht es nicht nur hübscher aus, sondern lässt sich auch um zusätzliche Spielelemente erweitern.
  • Linux-Sonderheft der GameStar
  • Prey-Client für Linux
    Nach dem Erscheinen eines Prey-Demos kann man jetzt einen Linux-Client für das Spiel herunterladen.
  • Das Spiel zum Wochenende: Retrobooster
    Der Heckantrieb einer Rakete ist äußerst schwierig zu steuern. Das gilt insbesondere, wenn man umgeben von schießenden Außerirdischen ein paar wehrlose Astronauten retten soll. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit macht das jedoch richtig viel Spaß – vorausgesetzt man ist frustresistent.
  • Intel meldet Rekordjahr

    Mit einem Umsatz von 43,6 Milliarden US-Dollar und damit 24 Prozent oder acht Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr hat Intel sein Geschäftsjahr 2010 beendet.
Kommentare
Elite Klone OOlite
Martin Biemann (unangemeldet), Samstag, 03. Oktober 2009 19:07:04
Ein/Ausklappen

Hallo,

um kostenlose unter Linux Handel zu treiben gibt es aber auch noch den Elite Klone OOlite:

Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/Oolite

Download unter:
http://www.happypenguin.org/show?Oolite


Bewertung: 120 Punkte bei 10 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Tipp der Woche

Ubuntu 14.10 und VirtualBox
Ubuntu 14.10 und VirtualBox
Tim Schürmann, 08.11.2014 18:45, 0 Kommentare

Wer Ubuntu 14.10 in einer virtuellen Maschine unter VirtualBox startet, der landet unter Umständen in einem Fenster mit Grafikmüll. Zu einem korrekt ...

Aktuelle Fragen

PCLinuxOS Version 2014.08 "FullMonty" Umstellung auf deutsch
Karl-Heinz Welz, 19.12.2014 09:55, 3 Antworten
Hallo, liebe Community, ich bin 63 Jahre alt und möchte jetzt nach Jahrzehnten Windows zu Linux...
ICEauthority
Thomas Mann, 17.12.2014 14:49, 2 Antworten
Fehlermeldung beim Start von Linux Mint: Could not update ICEauthority file / home/user/.ICEauth...
Linux einrichten
Sigrid Bölke, 10.12.2014 10:46, 5 Antworten
Hallo, liebe Community, bin hier ganz neu,also entschuldigt,wenn ich hier falsch bin. Mein Prob...
Externe USB-Festplatte mit Ext4 formatiert, USB-Stick wird nicht mehr eingebunden
Wimpy *, 02.12.2014 16:31, 0 Antworten
Hallo, ich habe die externe USB-FP, die nur für Daten-Backup benutzt wird, mit dem YaST-Partition...
Steuern mit Linux
Siegfried Markner, 01.12.2014 11:56, 2 Antworten
Welches Linux eignet sich am besten für Steuerungen.