Jagd auf E.T.
Das Spiel zum Wochenende: UFO: Alien Invasion
Missbrauchte Dampfmaschine
Technisch basiert UFO: Alien Invasion auf der mittlerweile veralteten Quake II-Engine, die ursprünglich für Ego-Shooter entwickelt wurde. Die von ihr produzierten 3D-Grafiken sind zwar durchweg nett anzusehen, aber Detailarm und kantig. Dafür gefällt die stimmige Musikuntermalung. Neben der auf Einzelspieler zugeschnittenen Kampagne darf man auch im Netzwerk oder über das Internet mit bis zu sechs Freunden die Waffen zücken. Dabei hat man die Wahl entweder gegeneinander oder gemeinsam auf einer Seite zu kämpfen.
Installation
Die Inbetriebnahme von UFO: Alien Invation gleicht einem kleinen Hürdenlauf, der irgendwie nicht enden will. Da die Entwickler noch nicht einmal ein Quellcode-Archiv bereitstellen, muss man sich zunächst die aktuelle Version aus dem SVN-Repository saugen:
svn co https://ufoai.svn.sourceforge.net/svnroot/ufoai/ufoai/branches/ufoai_2.2 ufoai_2.2
Wer mutig ist, darf sich auch alternativ die aktuelle Entwicklerversion schnappen:
svn co https://ufoai.svn.sourceforge.net/svnroot/ufoai/ufoai/trunk ufoai
Als nächstes installiert man die Bibliotheken SDL, SDL_ttf, SDL_mixer, zlib, libcurl, libpng, libjpeg6 und libvorbis, jeweils einschließlich ihrer Entwicklerpakete. Hinzu gesellen sich noch die Werkzeuge make und g++. Damit stößt man im UFO-Verzeichnis die Übersetzung an:
./configure make
Ein nachgeschobenes
make lang
bringt dem Spiel Deutsch bei. Abschließend muss man noch die Karten generieren lassen:
make maps
Dieser letzte Schritt dauert selbst auf flotten Rechnern bis zu einem Tag, mindestens jedoch mehrere Stunden (Sie lesen richtig: bis zu einem ganzen Tag). Es bietet sich daher an, diese Aktion im Hintergrund vor sich hin laufen zu lassen.
Anschließend startet man UFO: Alien Invasion via
./ufo
Ein make install ist nicht notwendig.



