Röhrig

Torus Trooper

Das Spiel zum Wochenende: Torus Trooper

07.12.2013
Kenta Cho und Evil Mr Henry treiben in ihrem Arcadespielchen ein kleines Raumschiff mit hoher Geschwindigkeit durch einen Schlauch, der mit um sich schießenden Feinden und lästigem Weltraumschrott gefüllt ist. Das Ganze macht auch noch ziemlich viel Spaß. Zumindest kurzzeitig.

In Torus Trooper steuert der Spieler ein kleines Raumschiff mit einer extrem hohen Geschwindigkeit durch einen endlosen Schlauch. Das Raumschiff haftet dabei an der Innenwand, mit den Pfeiltasten kann der Spieler sein Vehikel sogar an die Decke schieben.

In Torus Trooper ballert man sich durch eine Röhre. Die Standbilder können dabei nicht die rasante Spielgeschwindigkeit vermitteln.

Lochfraß

Dem kleinen Raumschiff rasen immer wieder Kisten und wild um sich schießende Gegner entgegen. Dank der eingebauten Kanone lassen sich diese Hindernisse aus dem Weg schießen – wenn man denn bei den hohen Geschwindigkeiten einen Treffer landet. Immerhin kennt die Bordkanone zwei Schussarten: Hält man die linke [Strg]-Taste gedrückt, feuert das Raumschiff unablässig kleine Projektile. Über die linke [Umschalt]-Taste staut man hingegen Energie an, die sich beim Loslassen der Taste in einen besonders starken Schuss entlädt.

Auf solche offenen Teilabschnitten kann man über die Begrenzung nicht hinausfliegen. Im Hintergrund sieht man das nächste Stück des Schlauchs.

Der Schlauch windet sich nicht nur, er ist an einigen Stellen auch aufgeschnitten. In diesen Bereichen bleibt dem Raumschiff viel weniger Platz, um den Kisten und Gegnern auszuweichen. Umgekehrt erhöht sich aber auch die Trefferwahrscheinlichkeit. Den Schlauch selbst generiert das Spiel per Zufall, Gleiches gilt für die herannahenden Gegner. Je länger man fliegt, desto stärker windet sich der Schlauch und desto mehr Gegner hetzt Torus Trooper dem Spieler entgegen. Als wäre das alles noch nicht genug, läuft am linken oberen Bildschirmrand unablässig die Zeit herab. Wird das Raumschiff von einem Gegner getroffen und somit zerstört, zieht Torus Trooper von der Uhr gnadenlos 15 Sekunden ab.

Explodiert das eigene Raumschiff wie hier, zieht das Spiel 15 Sekunden von der Zeit ab.

Erbsenzähler

Glücklicherweise lässt sich das Zeitkonto auch wieder etwas auffüllen: Das Spiel verteilt für erfolgreiche Abschüsse Punkte. Hat man eine vom Spiel vorgegebene Punktzahl erreicht, erhält man 15 Sekunden gutgeschrieben. Darüber hinaus schickt das Spiel bei bestimmten Punkteständen einen mehr oder weniger dicken Boss-Gegner durch den Schlauch. Kann ihn der Spieler erledigen, stockt Torus Tropper das Zeitkonto um 30 oder 45 Sekunden auf. Ist die Uhr abgelaufen, ist auch das Spiel beendet. Wer mag, darf sich dann seine Reise noch einmal in der Wiederholung ansehen. Ziel ist es, möglichst lange durch den Schlauch zu düsen.

Torus Trooper hat auch größere Gegner im Angebot, wie den hier auf der linken Seite.

Entwickelt wurde Torus Trooper ursprünglich von Kenta Cho für Windows. Die Portierung auf Linux übernahm Evil Mr Henry, der auf seiner Homepage hinter dem Link this executable auch gleich ein Binärpaket anbietet [1]. Dem sollte man auch den Vorzug geben, da sich der ebenfalls bereitstehende Quellcode nur mit einem kommerziellen Compiler für die exotische Programmiersprache D übersetzen lässt. Das Binärpaket hingegen muss man lediglich auf der Festplatte entpacken und dann das Programm ttrooper starten.

Streckenweise muss man auch über Kopf fliegen, empfindlichen Naturen könnte es dabei auf großen Monitoren auch etwas übel werden.

Im Hauptmenü wählt man mit den Pfeiltasten einen Schwierigkeitsgrad und bestätigt diesen mit der Eingabetaste. Das Raumschiff steuern die Pfeiltasten, [Strg] und [Umschalt] schießen. Über die Pfeiltasten nach oben und unten reguliert man die Geschwindigkeit, womit sich allerdings auch gleichzeitig der Kamerawinkel ändert.

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Einzelne Ausgabe
 

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Kommentare
Debian 7
Markus (unangemeldet), Sonntag, 08. Dezember 2013 09:23:45
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Leider läuft das Spiel auf Debian 7 nicht, es kommt dafür die Fehlermeldung das die Datei libSDL_mixer-1.2.so.0 nicht gefunden wurde.
Und das Spiel kann nur mit dem bestimmten Compiler mit einer bestimmten Version übersetzt werden. da habe ich ein wenig gestaunt als ich die Hilfe Datei vom Spiel gelesen habe, Ach ja, der Compilier läuft nur auf x86 Systemen, wenn überhaupt.


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Re: Debian 7
Tim Schürmann, Sonntag, 08. Dezember 2013 12:36:11
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SDL_Mixer 1.2 sollte sich normalerweise nachinstallieren lassen.

Unter Debian 7 und Ubuntu 13.10 steckt die Bibliothek im Paket "libsdl-mixer1.2".

Ich habe das Spiel jetzt nicht unter Debian 7 ausprobiert, unter Ubuntu läuft es aber auch jedem Fall. :)



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Re: Debian 7
nicht angemeldet (unangemeldet), Sonntag, 08. Dezember 2013 20:35:55
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Hilft es was, das Paket libsdl-mixer1.2 zu installieren?

http://packages.debian.org/...keywords=libSDL_mixer-1.2.so.0

http://packages.debian.org/...p;suite=oldstable&arch=any



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Re: Debian 7
nicht angemeldet (unangemeldet), Sonntag, 08. Dezember 2013 20:37:33
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Entschuldigung, die Antwort kam wohl ETWAS spät...


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Re: Debian 7
Markus (unangemeldet), Sonntag, 08. Dezember 2013 22:40:56
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Ich habe auch schon etwas herumprobiert und glaube das das Paket dabei war, aber leider kann ich es nicht genau sagen, ich schaue morgen genau nochmal nach welche ich da installiert hatte, leider hat es nichts gebracht.

P.S.: Bei der SoftMaker Load and Help Aktion gibt es bis zum 24. Dezember kostenlos zwei Office-Pakete und eine Schriftensammlung.
Für jeden Download spendet SoftMaker € 0,10 an ausgewählte Hilfsprojekte
http://www.loadandhelp.de


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Re: Debian 7
Markus (unangemeldet), Montag, 09. Dezember 2013 20:15:53
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Die genaue Fehlermeldung lautet:
$ ./ttrooper
./ttrooper: error while loading shared libraries: libSDL_mixer-1.2.so.0: cannot open shared object file: No such file or directory

Das Paket habe ich bereits installiert:
# apt-get install libsdl-mixer1.2
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
libsdl-mixer1.2 ist schon die neueste Version.


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Re: Debian 7
Tim Schürmann, Dienstag, 10. Dezember 2013 00:06:34
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Welche Debian-Version läuft? 32-Bit oder 64-Bit?

Hilft ein "ldconfig" als root?


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