Da passt man einmal kurz nicht auf und schon stiehlt der eigene Erfzeind einem die Unterhose. Der kleine Tiny kann dies jedenfalls nicht auf sich sitzen lassen, schließlich war der Feinrippschlüpfer das einzige Erbstück seines Großvaters. Außerdem fängt das aktuell getragene Modell langsam an zu jucken. Also heißt es die Beine in die Hand nehmen und dem Bösewicht hinterher, der geradewegs einen riesigen Berg mitten in einer kargen Wüste erklimmt. Dummerweise entpuppt sich die Unterhose schon nach wenigen Metern Verfolgungsjagd als magisches Artefakt. Es teleportiert seinen Besitzer eine kurze Strecke, sobald dieser den weißen Feinripp über den Kopf zieht.
Griffig
Dieser Übermacht setzt der technikbegeisterte Tiny einen Schneidbrenner und eine Art Enterhaken entgegen. Mit erstem zerlegt er im Wege liegenden Felsen in handliche Stücke, mit dem Greifwerkzeug zieht er sie zu sich heran. Auf diese Weise bastelt er aus Säulen Brücken oder fräst aus Granitblöcken Treppenstufen. Das ist jedoch alles andere als einfach, da weiterhin sämtliche physikalischen Gesetze und insbesondere die Schwerkraft gelten. So kippt eine Säule wie ein Baumstamm, woraufhin wiederum die darauf balancierte Steinplatte Richtung Erde rauscht.
Wird Tiny versehentlich zerquetscht oder fällt er von einem Felsvorsprung in die Tiefe, ist das Spiel beendet. Glücklicherweise sind in regelmäßigen Abständen Speicherpunkte verteilt, von denen aus der Spieler einen neuen Versuch wagen darf. Als dritte Hilfe steht Tiny ein sprechender Rucksack zur Seite, der immer mal wieder wichtige Hinweise liefert oder einfach nur witzige Kommentare abgibt.



